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Stürme und Baumopfer

In puncto Wetterextreme sind wir in unserer südwestlichen Ecke doch meist privilegiert. Die ganz großen Katastrophen bleiben meist aus. Wirkliche Überschwemmungen sind seit dem Bau des Saardamms selten geworden, die Kanalanschlüsse meist so optimiert, dass volllaufende Keller vermieden werden können. Und auch Starkregen, heftige Stürme und Hagel prägen in den letzten Jahren trotz der unübersehbaren Folgen des Klimawandels eher selten unsere Wettereindrücke. In Nordrhein-Westfalen waren die Menschen in den letzten Wochen dagegen gleich mehrfach schwer betroffen. Extremregenfälle, starke Sturmböen ließen Bäume dort reihenweise umstürzen. Mehrere Hundert in Essen und Duisburg. Münster soll vor einigen Wochen besonders stark von Überschwemmungen heimgesucht worden sein. Keine Freude, wenn innerhalb weniger Stunden die Regenmenge fällt, die sonst in einem Monat zu erwarten ist. Die vielen am Straßenrand aufgehäuften Äste und Stammabschnitte, zahlreiche entwurzelte Bäume, inzwischen schon oberhalb des Wurzelstocks abgesägt, hatte ich schon gestern bei meiner Ankunft in Essen beobachtet. A. hat mich heute ein wenig herumgefahren und mir die Gelegenheit gegeben, einige davon zu fotografieren.

Sturmopfer - Entwurzelter Ahorn in Essen

Dieser Ahorn hier hat es komplett mitsamt seinem breiten Wurzelstock aus der Erde gehebelt. Obwohl der Baum noch gesund scheint und ansonsten unversehrt ist, wird er wohl kaum mehr zu retten sein. Ob die aufgetürmten Stammabschnitte dieser stattlichen Buche auch auf den Sturm zurückgehen, weiß ich nicht. Die anthropomorphe Anmutung des oben liegenden Abschnitts scheint darauf hinzudeuten.

Dahingestreckt - Anthropomorpher Abschnitt einer Buche
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