Schlagwortarchiv: Äpfel

Sie sind hier:

Baumobsthighlights

Nun ist auch schon die Erntezeit der Bäume bald vorüber. Die Baumobstsorten, die sonst reichhaltig geerntet werden konnten, Zwetschgen und Äpfel, sind bei den Bäumen unserer Streuobstwiese dieses Jahr fast ausgefallen, anders als bei vielen anderen Obstbaumbesitzern. Aber Birnen gab es viele. Und auch die Weintrauben sind kräftig gewachsen und lassen zudem wegen der vielen Sonnenstunden eine gute Qualität des Weins erwarten. Meine größte Freude auf diesem Gebiet sind aber die Mirabellen, die von einigen kleineren eigenen Bäumen stammen, zum größten Teil aber von dem wild wachsenden Mirabellenbaum, der uns in guten Jahren, so lange ich denken kann, schon mit Mirabellen beschenkt. Aber eben nur in guten Jahren, im Vorjahr waren die Früchte z. B. ganz ausgeblieben. Dieses Jahr ist es aber eine wirkliche Freude, auch wenn ich eigentlich kein Obstfreund bin. Mirabellen mochte ich immer schon, das Obst und die Bäume, besonders wenn sie zu Mirabellenkuchen weiterverarbeitet werden. Davon gab es dann gleich siebzehn, unglaublich. Mit der Weinlese, die bald auch bei unserem winzigen Gartenweinberg anfällt, wird unser Obstjahr weitgehend zu Ende gehen. Bin gespannt, ob es in 2019 wieder mit einer ertragreichen Maulbeerernte, unserem diesjährigen Highlight, eingeleitet wird.

Kommentar hinterlassen

Kuchen mit eigenen Äpfeln

Immerhin Äpfel waren in dieser Saison auf unserem Obstbaumstück ziemlich viele zu holen. Die meisten hat V. Bekannten und Freunden überlassen, für den Eigenbedarf sind immer noch mehr als genügend übrig geblieben. Das war dann auch der Anlass für die zwei ersten Apfelkuchen dieses Jahres. M. hat sie in der Variante mit gewürfelten und karamellisierten Apfelstücken mit Streuselbelag auf Hefeteig zubereitet. Wirklich gut. Bei der außerordentlichen Größe der Äpfel waren nicht allzu viele nötig. Ich denke, es werden noch einige in den nächsten Wochen folgen, wie wir überhaupt wieder stärker auf dem Kuchentrip angekommen sind. Das sind ja gut Aussichten für die Winterzeit.

Kommentar hinterlassen

Die letzten Baumfrüchte im Blick

V. hat seine große Apfelaktion heute hinter sich gebracht. Jedenfalls größtenteils, denn die Süßmosterei öffnet erst morgen, so dass die Ladung erst dann abgegeben werden kann. Ich hoffe, auf dem Gebiet kehrt jetzt allmählich Ruhe ein. Vielleicht können wir uns, nachdem die Wintervorbereitungen im Garten gut fortgeschritten sind, jetzt noch mit den letzten Baumfrüchten des Jahres beschäftigen. Unsere eigenen Esskastanien sind zwar dieses Jahr zahlreich, aber wahrscheinlich noch recht klein. Mal sehen, ob das einen nennenswerten Ertrag bringt. Ansonsten können wir unser Glück an der erfahrungsgemäß kastanienreichen Stelle im Wald versuchen. Irgendwie gehört das mit zum Sommer. Morgen stehen weitere Holzarbeiten an. Die provisorisch gesägten Bretter für meine Walnussbaum-Schreibtischplatte sind abzuholen. Ich will sie in den nächsten Wochen im Innenraum lagern, bevor sie weiterverarbeitet werden, um einem späteren Verziehen vorzubeugen. Und die neuen Armbänder warten ebenfalls darauf vorbereitet zu werden.

Kommentar hinterlassen

Weitere Erntethemen

V. hat schon wieder damit begonnen, mehrmals täglich seine Äpfel zu sortieren. Die faulen immer sehr schnell, und dann müssen sie wieder aussortiert werden. Dennoch ist seine Begeisterung für die Früchte seines Lebensbaums ungebrochen. Nachdem das Thema Kuchen- und Essapfel abgehakt sein wird, steht aber bestimmt noch das Keltern für Viez auf seinem Programm. So wird das ganze Erntethema noch so schnell nicht beendet sein. Eines möchte in diesem Jahr allerdings meinerseits anstoßen: Dass wir wieder einmal Esskastanien sammeln. Der eigene junge Baum trägt zwar auch schon zahlreiche. Aber ich weiß nicht, ob das sehr ergiebig ist. Es gibt da diese Geheimstelle im Wald. Dort könnten wir unser Glück versuchen. Spätestens Mitte Oktober wird es dazu höchste Zeit.

Kommentar hinterlassen

Baumobst in Fülle

Die Baum- und Strauchlandschaft steht jetzt ganz unter dem Eindruck des Fruchtens. Die reifen Früchte bei Weißdorn, Schlehdorn, Heckenrose, Apfel-, Birn- und Zwetschgenbaum dominieren die Ausstrahlung der Gehölze. Vielleicht nutze ich das Wochenende, um eine Tüte voll Schlehdornfrüchten zu sammeln. Die ergeben mit hochprozentigem Schnaps angesetzt einen sehr vollmundigen, tintenartigen Ansatzlikör, nachdem sie einige Wochen lang gezogen haben. V. macht sich unterdessen wie immer Gedanken um die Unmengen an Äpfeln, die auf seiner Streuobstwiese dieses Jahr anfallen und die kaum vollständig zu ernten sind. Kommerzielle Verwertungsmöglichkeiten, etwa über die Süßmosterei, stehen in keinem erträglichen Verhältnis zum Arbeits- und Zeitaufwand. Und für Eigenbedarfe ist die Menge zu groß. So wird er wieder verschiedene Bekannte einladen, ihren Eigenbedarf zu decken. So sollte zumindest ein Großteil der Früchte verwertet werden.

Kommentar hinterlassen

Einseitige Baumobstsaison

Der so abrupte Herbsteinbruch, kurioserweise genau zu Beginn des Septembers, macht Wetterfühligen wie mir natürlich zu schaffen. So wie schon das ständige Auf-und Ab zwischen schwüler, trockener und regendurchwachsener Hitze während des Hochsommers. Wir müssen uns wohl auf diese Folgeerscheinungen der wachsenden Erderwärmung dauerhaft einstellen, und darauf, dass die gemäßigten Breiten regelmäßig nicht mehr ganz so gemäßigt sind. Die gesunkene Durchschnittstemperatur, in Kombination mit kühlen Nächten wird die letzten Früchte zur Reife bringen. Auch bei den Feigen rechne ich damit, so dass wir vielleicht Ende September die meisten ernten können. Die letzten Trauben hat V. schon heute eingemaischt, der daraus gewonnene Rotwein wird für seinen Bedarf sicher ausreichen. Was uns sonst noch erwarten wird: Jede Menge Äpfel, denn die haben sich anders als Zwetschgen und Mirabellen und Birnen an unseren Bäumen gut entwickelt. Die Obstkuchensaison wird deshalb einseitig ausfallen. Vor allem den Mirabellenkuchen vermisse ich jetzt schon sehr.

Kommentar hinterlassen