Starkes Verhältnis zur pflanzlichen Welt

,,Eben November“, das war heute früh meine Bemerkung beim ersten Blick aus dem Fenster. M. konnte mir das nur bestätigen. Und für den Rest der Woche soll sich das wohl auch nicht ändern. V. hat heute die Zweige unseres ausladenden Wandelröschenstocks abgeschnitten, so dass für die Überwinterung nur noch der Wurzelstock mit den Aststümpfen übrig blieb. Diese etwas radikale Methode hat sich bewährt. Der Stock treibt im Frühjahr wieder sehr schnell aus und wird dann stärker und üppiger als im jeweiligen Vorjahr. Mittlerweile ist daraus ein regelrechter Busch geworden, der seine zahlreichen Äste strahlenförmig aus dem kräftigen, stark verholzten Wurzelstock sprießen lässt. An kaum einer Pflanze in unserem häuslichen Umfeld haben wir so viel und so lange anhaltende Freude. Von Juni bis Oktober können wir uns an diesen wunderbaren Blüten erfreuen, die sich immer wieder erneuern und eine unglaubliche Farbenpracht in Orange-Rot-Gelb-Rosa entwickeln. Da wird der Name zum Programm und zeigt uns immer wieder, in wie engem Verhältnis wir zur pflanzlichen Welt stehen. Denn wie anders könnte sie uns so sehr berühren.

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