September- und Ernteverläufe

V. hat heute schon mit der Lese der Weintrauben begonnen. Anders als die Prof-Winzer schneidet er die Stöcke gleich anschließend schon zurück. Eigentlich soll man damit bis zum Winter warten, aber andererseits hat dieses Vorgehen bisher auch nie wirklich geschadet. Wenn die Traubenernte seit einigen Jahren rückläufig ist, dann liegt das vor allem daran, dass die meisten unserer Stöcke schon die Altersgrenze erreicht haben und allmählich gegen neue ersetzt werden müssen. Bis die aber so weit sind, das braucht einfach seine Zeit. Genügend Wein für den Eigenbedarf wird in jedem Fall zusammen kommen. Und schließlich haben wir ja auch noch eine größere Menge andernorts zu ernten. Also nichts Ungewöhnliches in diesem Jahr. Ich hoffe, nach dem zu angekündigten Regenschauer-Intermezzo der kommenden Tage wird der spätsommerliche September wieder kehren. So wie heute noch bis in den Oktober hinein, das würde mir gefallen. Und dann können die Blätter ruhig fallen. Bitte aber langsam und so, dass wir den Herbst mit seiner typischen Farbenpracht der Gold-Rot-Braun-Töne bewusst erleben können.

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