Poetische Naturreflexion

Die Zeit der Texte wird auch wieder kommen. Ich habe es schon des Öfteren bedauert, obwohl es da nichts zu bedauern gibt. Es ist vielmehr eine Frage der Zeitaufteilung. Und da die Freizeit begrenzt ist, kann ich die Dinge nur phasenweise intensiv betreiben. Zurzeit sind es eben die Techniken, mit denen ich mich beschäftige. Um mein Gestaltungsspektrum weiter zu fassen. Und da bleibt kaum noch Zeit für die Arbeit an und mit Texten. Jedenfalls soweit es über dieses Tagebuch und andere kurze Texte für neue Webprojekte hinausgeht. Warum ich darauf komme: Die Statistik weist in den letzten beiden Wochen erstaunlich viele Zugriffe auf die Seite mit Baumgedichten auf. Was mir zeigt, dass viele Menschen einen poetischen Zugang zur Natur, den Pflanzen und insbesondere den Bäumen pflegen. Für mich etwas überraschend, da mein eigenes Interesse viel weiter reicht. Aber nachvollziehbar allemal, sehe ich doch in den Bäumen mehr als nur botanische Erscheinungen, vielmehr Wesen mit einer ausgeprägten Individualität, die sich im ebenso starken Kollektiv der jeweiligen Art behauptet. Eigenständige Wesen, in denen sich Menschen wunderbar spiegeln, auf die Menschen ihre Befindlichkeiten, Wünsche und Reflexionen beziehen können. So ist die sprachvermittelte Art der Betrachtung und des Zugangs auf künstlerischer Ebene nahe liegend. Das Thema wird mich weiter beschäftigen. Wenn die Zeit dafür wieder gekommen ist.

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