Wirrwarr in der Baumsymbolliteratur

Wenn ich, wie jetzt wieder, der Literatur zum Lebensbaumthema folge, merke ich, wie mir doch viele Facetten des Begriffs bisher noch nicht richtig beleuchtet erscheinen. In aller Regel werden die verschiedenen Begriffsschichten und Teilthemen in einer wirren Weise miteinander vermengt, so dass es schwer ist, die genauen Quellen zu identifizieren. Da sind Vermutungen und Wünsche kaum von belegtem Sachwissen zu unterscheiden. Und die Quellangaben sind fast immer dieselben. Ich denke, es ist notwendig, diesen Quellen selber genauer nachzugehen, um vielleicht zu ganz anderen Erkenntnissen zu gelangen, mehr Ordnung in das Wirrwarr der Baumsymbolbetrachtung zu bringen. Eine spannende Aufgabe, die vor allem eines erfordert: Viel Zeit, die mir derzeit allerdings fehlt. So bleibt es vorerst beim Vorsatz und den ersten Ansätzen einer Methode.

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Verjüngungskur

Nun habe ich die technische Basis für das Baumtagebuch übergangsweise doch noch gerettet. Damit bleibt mir mehr Zeit, die Neugestaltung der Seite in Ruhe anzugehen. Das wäre auf die Schnelle einfach nicht möglich gewesen, insbesondere wegen des Umfangs von inzwischen mehr als 3000 Tagebucheinträgen. Das Archiv werde ich ohnehin nur schrittweise wieder einstellen können. Gleichzeitig freue ich mich auf diesen Relaunch, da mit solchen Neuerungen immer auch ein Anstoß für inhaltliche Fortschritte verbunden sein kann. Und auch illustrativ wäre ein veränderter Auftritt sicherlich nicht abwegig. Ich hoffe, das Frühjahr und der Sommer werden genügend bildhafte Eindrücke bieten, um dem in die Jahre gekommenen Baumtagebuch eine Verjüngungskur zu genehmigen.

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Gleichmäßiger ist gesünder

Endlich mal wieder Sonne, aber der Schnee ist leider noch nicht wieder vollständig vom Dach abgeschmolzen. Das wird nach einem langen Endspurt am Nachmittag das erste von Kunsthandwerk freie Wochenende seit langem. Aber ich bin ganz froh, diese große Menge an Armbändern hinter mir zu sehen, und hoffentlich noch viele im Laufe des Jahres vor mir. Aber es muss sich nicht unbedingt so häufen, eine gleichmäßigere Verteilung wäre irgendwie gesünder. Mal sehen, ob morgen eine andere Form der Holzarbeit auf dem Programm steht. Ansonsten gibt’s noch jede Menge aufzuarbeiten und fortzusetzen. Aber gut, dass sich der Übergang zum Frühjahr so nachfrageintensiv zeigt.

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Mensch gegen Natur

V. scherzt schon, dass wir am Wochenende wieder Feuerholz machen müssten, wenn es so weiter geht. Kann schon sein, obwohl die dicken Buchenscheite schon sehr viel länger anhalten als das Fichtenholz, das wir in letzter Zeit größtenteils verfeuert haben, weil wir das quasi kostenlos aus dem eigenen Waldstück beziehen. Märzwinter nennen das die Meteorologen und ich frage mich, ob es auch noch für das Abwegigste einen Ausdruck gibt. Jedenfalls kann ich mich an einen solchen März nicht erinnern. Auch gelingt es mir nicht, dem irgendetwas Positives abzugewinnen. In meinem Umfeld merke ich, wie der Unmut über das Unvermeidliche und Unbeeinflussbare steigt. Mensch gegen Natur sozusagen. Wer gewinnt, ist ohnehin klar.

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Neuer Papst

Nach einem arbeitsreichen Tag kein Pop-Ereignis, und die Entscheidung fiel für einen bescheidenen Kirchenmann. Irgendwie finde ich das gut, dass zumindest die Kirche nicht den journalistisch geäußerten Trends folgt. Ich hoffe nur, dass die erwünschte Erneuerung auch mit einem Mann möglich ist, der beim Amtsantritt genauso alt ist wie sein Vorgänger es war. Das hatten sich wohl viele anders vorgestellt. Der unprätentiöse, auf das gemeinsame Gebet konzentrierte erste Auftritt hatte etwas beeindruckend Schlichtes. Und nomen est omen. Dass er sich den Papstnamen Franziskus gegeben hat, ist sicherlich Programm und passt zu seinem bisherigen Image als Bischof der Armen. Gut auch, dass der neue Papst aus Lateinamerika kommt, wo die katholische Kirche besonders stark geworden ist.

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Merkwürdige Situation

Schon wieder Schnee. Es will dieses Jahr wohl kein Ende haben. Das ist der verrückteste Witterungsverlauf, den ich jemals kennengelernt habe. Da ist die Erinnerung an das Grün der Bäume so stark verblasst, dass einem der Gedanke schon wie ein Wunschtraum vorkommt. Man fühlt sich, wie die Bäume im Winter sich fühlen müssen. In sich selbst zurückgezogen, abwartend, nicht wissend, ob die Zeit für den Neuaufbruch schon gekommen ist. Eine merkwürdige Situation.

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Seltene Hölzer in alter Tradition

Heute habe ich es mir besorgt. Mit einer kleinen, aber scharfen Handsäge konnte ich den kleinen Stammabschnitt des Weißdorns abtrennen. Beim nächsten Sägen werde ich versuchen, möglichst mehrere Kanteln daraus zu gewinnen. Das wird zumindest für einige kleine Sonderwünsche mit Weißdornholz ausreichen. Mit meinen Errungenschaften in puncto seltene Holzarten kann ich doch ganz zufrieden sein. Es gelingt mir immer wieder, kleine Raritäten zu finden. In der Regel durch Zufall, weil ich irgendwo darauf stoße. Interessant ist, wenn man zu den einzelnen Arten einmal recherchiert, dass viele Arten in früheren Handwerkszeiten durchaus in Gebrauch waren, häufig für bestimmte symbolisch besetzte Zwecke, dann aber total in Vergessenheit geraten sind und heute selbst als lebende Bäume oder Sträucher nur Fachkundigen noch ein Begriff. Schön, dass ich in einzelnen Bereichen an diese alten Traditionen anknüpfen kann.

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Weißdornholz

Möglicherweise ist der abgeschnittene kahle Busch, den ich vor einigen Tagen entdeckt hatte, ein Weißdorn. Das ist mir bewusst geworden, als ich auf meinem Weg an einem noch lebenden Weißdorn vorbei gekommen war. Von dem wusste ich, dass er im Sommer die knallroten Weißdornfrüchte trägt, und er hatte einen ähnlichen Astaufbau sowie die charakteristischen Dornen. Das wäre natürlich nicht schlecht, denn Weißdorn hatte ich bisher nur als winzigen Abschnitt besorgen können. Und gelegentlich fragt schon mal jemand danach. Leicht zu verarbeiten ist er allerdings nicht, so dicht und fest ist seine Struktur, aber auch sehr zäh und vor allem symbolträchtig. Stärkere Abschnitte sind aber nur sehr schwer zu finden, auch weil der Strauch so langsam wächst und entsprechend nur wenig Breitenwachstum zeigt.

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Versäumtes Licht

Ich hoffe, bald mit meiner Holzwerkstatt wieder nach draußen ziehen zu können. Noch ist es für längere Arbeiten zu kühl, so dass ich mit dem Kellerdomizil vorlieb nehmen muss. Draußen ist es doch viel angenehmer, allerdings ist man auch stärker abgelenkt. Durch Naturgeräusche zum Beispiel, die Vögel, das Blätterrauschen, die Klangspiele. Aber eben auch näher an den Bäumen und ihren Veränderungen, die ab dem Frühjahr ein nie langweilig werdendes Beobachtungsfeld bieten. Zeit für die Freiluftsaison, in der wir hoffentlich das versäumt Licht des Winters nachholen.

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Felix ist wieder da

Da für den Wochenanfang schon wieder Minusgrade vorhergesagt sind, eine hoffentlich kurzweilige Rückkehr des Winters, haben wir nun doch noch Brennholznachschub besorgen müssen. V. hat dazu einige Buchenscheite vor Ort mit der Kettensäge in ofengerechte Abschnitte geteilt und im Transportsack hergefahren. Ich schätze, das wird etwa eine Woche ausreichen. Ich hoffe, das Kälteintermezzo wird nicht länger anhalten. Denn es gibt durchaus Anzeichen für den nahenden Frühling. Allen voran Felix, unsere Hausamsel, die im Winter wie vom Erdboden verschwunden war. Heute ganz früh habe ich ihn erstmals wieder singen gehört. M. hatte ihn vor einigen Tagen schon gesichtet. Dass er so schnell sein Lied wieder anstimmen würde, hätte ich nicht gedacht. Tagsüber war er allerdings dann wieder verschwunden. Bin gespannt, ob er sich dauerhaft in seinem letztjährigen Revier, dessen Zentrum unser Garten war, erneut behaupten wird. Bei diesem ersten Gesang war allerdings seine Hauptmelodie noch nicht enthalten. Die werde ich wohl nie vergessen, so häufig habe ich ihr das ganze Frühjahr über mit großem Amusement täglich stundenlang zugehört. Ob sie wohl wiederkehrt?

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Unnötige Aufregung

V. hatte sich doch geirrt. Er vermutete ein eigenmächtiges Verhalten des Holzfällers, dabei hatte der nur nicht ganz so viel geschlagen wie V. vermutet hatte. Also einmal viel Aufregung um nichts. Ich hoffe, dass das in den nächsten Wochen gut geht und unser Brennholzvorrat wieder für einige Jahre aufgefüllt wird. Und wenn V. dann zwischendurch die kleinen Bäume und Äste holen will, ist es ja in Ordnung. Das wird nicht so anstrengend. Und für ausreichend Anmachholz ist außerdem noch gesorgt. Wenn dabei das eine oder andere fürs Kunsthandwerk nützliche Material dabei abfällt, freue ich mich natürlich. Der Holunder war eine solche schöne Gelegenheit.

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Der Geist der Feiertage

Ich werde wohl auch in diesem Jahr nicht dazu kommen, bis Ostern ein Symbolgeschenk aus Holz zu realisieren. Zwar nehme ich mir das immer wieder vor, aber dann fehlt doch jedes Mal die Zeit. Dabei würde ich sehr gern wieder einmal ein Holzei, ein Kreuz oder etwas anderes mit österlicher Symbolik herstellen, wie ich es in früheren Jahren jedes Jahr getan habe. Bestimmte Aktivitäten sind scheinbar an bestimmte Lebensphasen geknüpft und kaum konstant zu halten. Ich hoffe aber, dass irgendwann wieder eine Zeit für diese Freiräume kommt. Damit ich den Geist der Feiertage auch in kreativer Form wieder zum Thema machen kann.

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Zufallsentdeckungen

Schade, dass ich die Art nicht mit Bestimmtheit bestimmen kann. Beim Spaziergang habe ich erst die geschnittenen Büsche am Damm entdeckt und beim Rückweg dann die abgeschnittenen Äste. Ich glaube dabei den Schwarzdorn entdeckt zu haben. Da aber keine Blätter dran sind, bin ich mir nicht ganz sicher. Der Astaufbau, die Dornen deuten doch sehr darauf hin. Schade, dass ich niemanden fragen kann. Ich hätte sonst den kleinen Abschnitt des Stammstücks ganz gerne mitgenommen. Das wäre eine Rarität, denn bisher bin ich noch nicht an das Holz der Schlehen geraten. Ist einfach eine Art, die man gewöhnlich nicht schlägt und die auch selten auf bewirtschafteten Geländen zu finden ist. Na ja, vielleicht will es irgendwann einmal der Zufall, wie schon so oft bei anderen Entdeckungen.

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Robinie mit Vergangenheit

Wieder ein schöner, ziemlich heller Tag. Ich genieße die Spaziergänge um die Mittagszeit. Am Abend unser monatliches Treffen, diesmal bei B. in S. Eine ziemliche Fahrerei, aber auch schön, die kleinen Ortschaften der Region zu erkunden. Und die Gespräche sind immer irgendwie echt. Eine Bereicherung für alle. Auch das fünfte Armband habe ich am Vormittag abgeschlossen. Robinie, eine Seltenheit, aber ein Baum, der mich schon sehr lange begleitet, vor allem bei meiner bildhauerischen Arbeit.

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Totholz im Licht

Endlich kann man beim Spaziergang wieder das Licht genießen. Es war tatsächlich der erste lange Spaziergang am Fluss in diesem Jahr. Und neben mir hat es viele nach draußen gezogen, man hat das vermisste Licht geradezu in sich aufgesogen. Die Erleichterung war den vielen, denen ich begegnet bin, ins Gesicht geschrieben. Fotografisch war es neben der Überlebenssymbolik des Efeus vor allem das Totholz, das mich heute am meisten beeindruckt hat. Es scheint im hellen Licht betrachtet eine besondere Form von Lebendigkeit zu erhalten:

Efeuranke an Baumrinde

Totholz

Totholz

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Endlich wieder Licht

Der erste Nachmittag seit langem, an dem es einmal über Stunden sonnig war. Wie haben wir dieses Licht vermisst! Da geht einem die Holzarbeit gleich viel leichter von der Hand, ist die Nähe zu den lebenden Bäumen wieder da. M. spricht schon davon, die empfindlichen Gehölze von ihrem Winterquartier nach draußen zu bringen. Ich bin mir allerdings nichts sicher, ob das nicht noch zu riskant ist. Vielleicht warten wir besser bis Mitte bis Ende nächster Woche, zu denen zweistellige Plusgrade vorhergesagt sind. Möglicherweise ist das dann der endgültige Winterabschied, und der erste Vorbote des Frühlings.

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Eine besondere Form der Konzentration

Die Kälte will nicht vergehen. Und so fängt der März schon genauso an, wie der Februar geendet hat: zu dunkel, zu kalt, zu ungemütlich. Mittlerweile sind fast alle schon leicht angesäuert, weil sie es einfach nicht fassen können, diesen nicht enden wollenden Lichtentzug. So sind wir dieses Jahr nicht etwa wegen, sondern wegen des nicht kommenden wollenden Frühlings müde. Eine Frühjahrsentzugsmüdigkeit sozusagen. Unter meinem wärmenden Lichtstrahler im Keller versuche ich das beim Stunden währenden Sägen, Schleifen und Bohren möglichst aus dem Kopf zu bekommen. Und wegen der auf Wiederholungen beruhenden Arbeit gelingt mir das eigentlich auch ganz gut. Eine fast meditative Grundstimmung, die ganz gut ist für die Bearbeitung der Hölzer, auf die ich mich auf diese Art sehr gut einlassen kann. Die Ergebnisse profitieren auf jeden Fall von dieser besonderen Form der Konzentration.

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Gut kalkulierter Brennholzvorrat

Ich bin mal gespannt, ob wir mit unserem Brennholzvorrat auskommen. Er war diesen Winter doppelt so groß ausgefallen wie in den Vorjahren. Und das hat sich als nützlich erwiesen, so lang und kalt, wie er sich dahingestreckt hat. Wenn es bis Mitte kommender Woche tatsächlich schon zweistellig werden sollte, könnten wir die Holzofensaison tatsächlich beenden und müssten kein neues Holz herankarren. Immerhin, mit dem neuen Ofen und ein wenig Beimischung von Buche und Obsthölzern lässt sich auch mit der Fichte ganz gut heizen. Das haben wir gesehen, und ergiebig war es durchaus auch. Mit der hungrigen alten Bauweise des Ofens wäre natürlich mindestens doppelt so viel verbraucht worden. Das war sicher eine der besten Investitionen der letzten Jahre.

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Neue Kombinationen

Das wird wohl wieder ein holzarbeitsreiches Wochenende. Deshalb habe ich heute schon mal angefangen und den späten Nachmittag über Stäbe hergestellt. Wieder einmal neue Kombinationen: Kaukasische Walnuss & Tanne, Linde & Zürgelbaum. Außerdem zum ersten Mal die Robinie, die ich erst kürzlich in das Angebot aufgenommen habe. Inzwischen ist die Arbeit draußen auch nicht mehr ganz so unangenehm. Man merkt den ersten zaghaften Temperaturanstieg. Das reicht natürlich noch nicht für Frühling. Aber Winter ist gefühlt auch schon hinter uns.

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Kirchenlinden

Schade, dass einige der mächtigen alten Linden vor der Dorfkirche gefällt werden mussten. Angeblich seien sie im Inneren stark ausgefault gewesen. Allerdings ist nicht zu erkennen, warum das eine Gefährdung dargestellt hat. Schließlich werden sie alle 3-4 Jahre radikal zurückgeschnitten und schlagen dann wieder kräftig aus. So auch diese Exemplare. Manchmal versteht man das nicht, es hätte wohl kaum etwas herunterstürzen können. Jedenfalls stapeln sich jetzt Astabschnitte und mächtig Baumscheiben dort, wo vor wenigen Tagen noch dicke Linden standen. Wenn ich nicht schon vor Jahren ebenfalls aus dem Umfeld der Kirche eine Reihe von Abschnitten erhalten hätte, die größtenteils noch auf Vorrat liegen, würde ich mich um einen Teil des Materials bemühen. Aber so ist das weniger interessant, auch weil sich das Holz für meine Art der Bildhauerei weniger eignet. Für die kunsthandwerklichen Projekte habe ich andererseits keinen Bedarf mehr. In einigen Tagen wird es schon so sein, als ob die Bäume nicht existiert hätten, vor allem, da noch etliche ihrer Schwestern dort stehen. Vielleicht werden aber die nicht ausgegrabenen Wurzelstücke ein bleibendes Erinnerungszeichen setzen.

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Selbstmotivation außerhalb der Natur

Gleich zu Wochenbeginn ein extrem kommunikationsintensiver Tag mit einer Reihe von Ansatzpunkten für neue Projekte. Sollte die Dauerkälte und -Trübnis des Wetters die Menschen quasi zu einem Gegenangriff verleitet haben? Es wäre kein Wunder und absolut zu begrüßen, denn wir müssen uns einfach ein Stück weit unabhängig von den biologischen Lebensbedingungen machen, von denen wir doch meist so stark beeinflusst sind. Dann wird der Frühling eben in den Aktivitäten vorweggenommen und das noch fehlende Blattgrün durch frische Ideen kompensiert. Wenn die dann unter dem Eindruck des wirklichen Grüns Flügel erhalten, hätten wir einen versöhnlichen Übergang ins neue Vegetationsjahr geschafft. Wie immer hoffe ich das Beste.

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Persönliches Baumtagebuch von Bernhard Lux: Täglich begegne ich den Bäumen auf vielfältigen Wegen. An ihrem jeweiligen Standort in der Natur, in der Lektüre von Baum- und anderer Literatur, in der alltäglichen Reflexion, der handwerklichen Arbeit und im Gespräch mit der Familie oder Freunden und Kollegen. Es ist mir ein Bedürfnis, diese themenbezogenen Beobachtungen, Interaktionen und Kommunikationen in Form des Baumtagebuchs zu dokumentieren. Seit dem 20. November 2004 habe ich keinen einzigen Tag ausgelassen – ein Zeichen dafür, dass das Baumthema und der Baum als Archetypus tatsächlich im Alltagsleben verankert ist und vielfältige inhaltliche Assoziationen ermöglicht. So mag dieses Baumtagebuch jeden seiner Leser/innen auf die Spur einer je eigenen Beziehung zu den Bäumen führen.

  • Herbstlicher Ginkgo, aus: Gartenherbstspektrum Herbstlicher Ginkgo, aus: Gartenherbstspektrum
  • Frisch gepflückte Schlehen, aus: Weintrauben, Viezäpfel, Schlehen Frisch gepflückte Schlehen, aus: Weintrauben, Viezäpfel, Schlehen
  • Blätterherbst 2017 I, aus: Baumherbstzeichen Blätterherbst 2017 I, aus: Baumherbstzeichen
  • Blätterherbst 2017 II, aus: Baumherbstzeichen Blätterherbst 2017 II, aus: Baumherbstzeichen
  • Aufgeschichtete Holzstämme am Waldrand 2, aus: Stammholzlager Aufgeschichtete Holzstämme am Waldrand 2, aus: Stammholzlager
  • Junge Schlehdornblüte, aus: Frühlingsweiß Junge Schlehdornblüte, aus: Frühlingsweiß
  • Nahaufnahme der Schnittkanten eines Bauholz-Lattenstapels I, aus: Abstrakt natürliche Struktur Nahaufnahme der Schnittkanten eines Bauholz-Lattenstapels I, aus: Abstrakt natürliche Struktur
  • Hirnholzansicht gestapelter Kiefernbohlen I, aus: Hirnholztexturen Hirnholzansicht gestapelter Kiefernbohlen I, aus: Hirnholztexturen
  • Verwitterter Stammquerschnitt einer Eiche, aus: Lichter Querschnitt Verwitterter Stammquerschnitt einer Eiche, aus: Lichter Querschnitt
  • Hagebuttenfrucht im Hochwinter, aus: Baumdetails im Winterlicht Hagebuttenfrucht im Hochwinter, aus: Baumdetails im Winterlicht
  • Weihnachtliche Raumimpression mit Weihnachtsbaum-Dekoration, aus: Weihnachtliches Licht im November Weihnachtliche Raumimpression mit Weihnachtsbaum-Dekoration, aus: Weihnachtliches Licht im November
  • Herbstlicher Dekorationskorb mit Zierkürbis und Physalis, aus: Die Farben des Herbstes konservieren Herbstlicher Dekorationskorb mit Zierkürbis und Physalis, aus: Die Farben des Herbstes konservieren
  • Reife Pfaffenhütchen, aus: Ein heller und warmer, aber kein goldener Oktobertag Reife Pfaffenhütchen, aus: Ein heller und warmer, aber kein goldener Oktobertag
  • Sich auflösende Physalisfrüchte im Herbst, aus: Plastische Formen des Herbstes Sich auflösende Physalisfrüchte im Herbst, aus: Plastische Formen des Herbstes
  • Blüte des Wolligen Schneeballs, aus: Frühlingsrückblick Blüte des Wolligen Schneeballs, aus: Frühlingsrückblick
  • Ebereschenzweig mit Fruchtstand im Hochsommer, aus: Punktuelle Blicke auf die Bäume im Hochsommer Ebereschenzweig mit Fruchtstand im Hochsommer, aus: Punktuelle Blicke auf die Bäume im Hochsommer
  • Weißdornzweig mit Früchten, aus: Jahreszeitlicher Vor- und Rückblick Weißdornzweig mit Früchten, aus: Jahreszeitlicher Vor- und Rückblick
  • Holzasche, aus: Zwischen unheimlich und anziehend Holzasche, aus: Zwischen unheimlich und anziehend
  • Sich auflösende Blattstrukturen im Sommerlicht, aus: Blattauflösung im Sommerlicht Sich auflösende Blattstrukturen im Sommerlicht, aus: Blattauflösung im Sommerlicht
  • Hartriegelzweig im Hochsommer, aus: Punktuelle Blicke auf die Bäume im Hochsommer Hartriegelzweig im Hochsommer, aus: Punktuelle Blicke auf die Bäume im Hochsommer
  • Walnussbaumzweig mit grüner Nuss im Hochsommer, aus: Punktuelle Blicke auf die Bäume im Hochsommer Walnussbaumzweig mit grüner Nuss im Hochsommer, aus: Punktuelle Blicke auf die Bäume im Hochsommer
  • Verwitterte Latten einer Scheunenwand, aus: Gartenbeobachtungsfreuden Verwitterte Latten einer Scheunenwand, aus: Gartenbeobachtungsfreuden
  • Wunschbaum-Armband Mirabellenbaum, aus: Neues Wunschbaum-Armband: Mirabellenbaum Wunschbaum-Armband Mirabellenbaum, aus: Neues Wunschbaum-Armband: Mirabellenbaum
  • Blüte des Spitzahorns II, aus: Gelbgrünes Blütenmeer im Frühlingslicht Blüte des Spitzahorns II, aus: Gelbgrünes Blütenmeer im Frühlingslicht
  • Blühender Schlehdorn, aus: Baumszenen im Frühling Blühender Schlehdorn, aus: Baumszenen im Frühling
  • Frühlingsknospen der Heckenrose, aus: Deutliche Frühlingsregungen Frühlingsknospen der Heckenrose, aus: Deutliche Frühlingsregungen
  • Adventskranz 2015 am 1. Advent, aus: Ein nadelloser Adventskranz Adventskranz 2015 am 1. Advent, aus: Ein nadelloser Adventskranz
  • Vergehendes Herbstlaub auf verwitterter Holzbank, aus: Blätterherbstnovember Vergehendes Herbstlaub auf verwitterter Holzbank, aus: Blätterherbstnovember
  • Feigenbaumpflanzung 2015, aus: Neue Gartenbaumarchitektur Feigenbaumpflanzung 2015, aus: Neue Gartenbaumarchitektur
  • Frisch gepflückte Schlehenfrüchte, aus: Schlehen sammeln Frisch gepflückte Schlehenfrüchte, aus: Schlehen sammeln
  • Weißdorn im Hochsommer I, aus: Strahlender Weißdorn Weißdorn im Hochsommer I, aus: Strahlender Weißdorn
  • lebensbaum-armband.de – Screenshot 1, aus: Landing-Page für die Lebensbaum-Armbänder lebensbaum-armband.de – Screenshot 1, aus: Landing-Page für die Lebensbaum-Armbänder
  • Vater, Mutter & Kinder-Armband-Set Walnussbaum-Haselstrauch-Esskastanie, aus: Neue Vater, Mutter & Kind-Armband-Sets Vater, Mutter & Kinder-Armband-Set Walnussbaum-Haselstrauch-Esskastanie, aus: Neue Vater, Mutter & Kind-Armband-Sets
  • Brombeerblüte II, aus: Brombeersommer Brombeerblüte II, aus: Brombeersommer
  • Heckenrosenblüte I, aus: Heckenrosenlandschaft Heckenrosenblüte I, aus: Heckenrosenlandschaft
  • Feigenbaum, junge Blätter und Früchte, aus: Sommerblumentag Feigenbaum, junge Blätter und Früchte, aus: Sommerblumentag
  • Junger Ginkgozweig, aus: Sommerblumentag Junger Ginkgozweig, aus: Sommerblumentag
  • Üppig blühende Traubenkirsche, aus: Lichtzelthimmel Üppig blühende Traubenkirsche, aus: Lichtzelthimmel
  • Pfaffenhütchenblüte I, aus: Blühendes Pfaffenhütchen Pfaffenhütchenblüte I, aus: Blühendes Pfaffenhütchen
  • Quittenblüte, aus: Frühlingsfortschritt Quittenblüte, aus: Frühlingsfortschritt
  • Schlehdornblüte, aus: Frühlingsfortschritt Schlehdornblüte, aus: Frühlingsfortschritt
  • Junges Traubenkirschenlaub, aus: Osterauftakt Junges Traubenkirschenlaub, aus: Osterauftakt
  • Obstbaumschnittfeuer III, aus: Ein Baumarbeitstag Obstbaumschnittfeuer III, aus: Ein Baumarbeitstag
  • Wunschbaum-Manufaktur: Baumkreis-Armband mit Lebensbaum-/Geburtstag-Zuordnungen nach keltischem Baumkalender, aus: Die neue Baumkreiskarte ist da Wunschbaum-Manufaktur: Baumkreis-Armband mit Lebensbaum-/Geburtstag-Zuordnungen nach keltischem Baumkalender, aus: Die neue Baumkreiskarte ist da
  • Unser Weihnachtsbaum 2014, aus: Oh – schöner – Tannenbaum Unser Weihnachtsbaum 2014, aus: Oh – schöner – Tannenbaum
  • Silberweidenblüte, aus: Lichtzelthimmel Silberweidenblüte, aus: Lichtzelthimmel
  • Herbstblätterarrangement, aus: Herbstblätterblüte Herbstblätterarrangement, aus: Herbstblätterblüte
  • Herbstliches Konzept, aus: Herbstgedenken Herbstliches Konzept, aus: Herbstgedenken
  • Deko-Weihnachtsbäumchen vor Weihnachtsbaum, aus: Neues Weihnachtsmotiv Deko-Weihnachtsbäumchen vor Weihnachtsbaum, aus: Neues Weihnachtsmotiv
  • Screenshot der Website baumkreis.com, aus: Landingpage für Baumkreis-Armband Screenshot der Website baumkreis.com, aus: Landingpage für Baumkreis-Armband
  • Screenshot1 partnerarmband.de, aus: Landingpage partnerarmband.de ist online Screenshot1 partnerarmband.de, aus: Landingpage partnerarmband.de ist online
  • Pfaffenhütchen zu Herbstbeginn 3, aus: Im Farbenrausch der Pfaffenhütchen Pfaffenhütchen zu Herbstbeginn 3, aus: Im Farbenrausch der Pfaffenhütchen
  • Reife weiße Weintrauben, aus: Schöner Altweibersommertag Reife weiße Weintrauben, aus: Schöner Altweibersommertag
  • Fruchtkapseln des Pfaffenhütchens im Spätsommer, aus: Wunderbare Pfaffenhütchen Fruchtkapseln des Pfaffenhütchens im Spätsommer, aus: Wunderbare Pfaffenhütchen
  • Zweig mit reifen Weißdornfrüchten, aus: Weißdorn-Rot Zweig mit reifen Weißdornfrüchten, aus: Weißdorn-Rot
  • Insektenfangbehälter unter Weinreben, aus: Früher Start der Weintraubenlese Insektenfangbehälter unter Weinreben, aus: Früher Start der Weintraubenlese
  • Schutznetze für Weinreben, aus: Vom Charme spätsommerlicher Nachmittage in der Landschaft Schutznetze für Weinreben, aus: Vom Charme spätsommerlicher Nachmittage in der Landschaft
  • Streuobstwiese mit Mirabellenbäumen, aus: Mirabellen satt Streuobstwiese mit Mirabellenbäumen, aus: Mirabellen satt
  • Äste mit reifen Mirabellen, aus: Mirabellen satt Äste mit reifen Mirabellen, aus: Mirabellen satt
  • Hartriegelzweig mit Früchten und herbstlichem Laub, aus: Sommer-Herbst der Sträucher Hartriegelzweig mit Früchten und herbstlichem Laub, aus: Sommer-Herbst der Sträucher
  • Rosenapfel an Heckenrosenzweig, aus: Schlafapfel in der Sonne Rosenapfel an Heckenrosenzweig, aus: Schlafapfel in der Sonne
  • Reifende Früchte des Schlehdorns, aus: Ob die Schlehdornfrüchte wohl erntereif werden? Reifende Früchte des Schlehdorns, aus: Ob die Schlehdornfrüchte wohl erntereif werden?
  • Schwarzdornfrüchte im Spätsommer, aus: Sommer-Herbst der Sträucher Schwarzdornfrüchte im Spätsommer, aus: Sommer-Herbst der Sträucher
  • Fruchttragender Weißdorn im Spätsommer, aus: Sommer-Herbst der Sträucher Fruchttragender Weißdorn im Spätsommer, aus: Sommer-Herbst der Sträucher
  • Mirabellen – frisch entkernt, aus: Tage der Mirabelle Mirabellen – frisch entkernt, aus: Tage der Mirabelle
  • Mirabellenkuchen mit Hefeteig, aus: Mirabellenkuchen abstrakt Mirabellenkuchen mit Hefeteig, aus: Mirabellenkuchen abstrakt
  • Ebereschenpaar im Hochsommer, aus: Sommerlichtfänger Ebereschenpaar im Hochsommer, aus: Sommerlichtfänger
  • Wunschbaum-Armband Trompetenbaum, aus: Neues Armband aus dem Holz des Trompetenbaums Wunschbaum-Armband Trompetenbaum, aus: Neues Armband aus dem Holz des Trompetenbaums
  • Sturmopfer – Entwurzelter Ahorn in Essen, aus: Stürme und Baumopfer Sturmopfer – Entwurzelter Ahorn in Essen, aus: Stürme und Baumopfer
  • Esskastanie mit reifenden Früchten, aus: Sommerlichtfänger Esskastanie mit reifenden Früchten, aus: Sommerlichtfänger
  • Walnussbaum mit reifenden Nüssen, aus: Sommerlichtfänger Walnussbaum mit reifenden Nüssen, aus: Sommerlichtfänger
  • Reife Mirabellen am wildwachsenden Baum, aus: Mirabellen satt Reife Mirabellen am wildwachsenden Baum, aus: Mirabellen satt
  • Blattwerk im Gegenlicht, aus: Feigenbaumsommer Blattwerk im Gegenlicht, aus: Feigenbaumsommer
  • Blatt im Gegenlicht, aus: Feigenbaumsommer Blatt im Gegenlicht, aus: Feigenbaumsommer
  • Reife Feige, aus: Feigenbaumsommer Reife Feige, aus: Feigenbaumsommer
  • Ganze Feigenfrüchte, aus: Das Fruchtfleisch der Feigen Ganze Feigenfrüchte, aus: Das Fruchtfleisch der Feigen
  • Aufgeschnittene Frucht, aus: Das Fruchtfleisch der Feigen Aufgeschnittene Frucht, aus: Das Fruchtfleisch der Feigen
  • Detail einer aufgeschnittenen Frucht, aus: Das Fruchtfleisch der Feigen Detail einer aufgeschnittenen Frucht, aus: Das Fruchtfleisch der Feigen
  • Nashi-Früchte im Sommer, aus: Pralle Früchte Nashi-Früchte im Sommer, aus: Pralle Früchte
  • Reifende Weintrauben, aus: Üppiges Obstjahr Reifende Weintrauben, aus: Üppiges Obstjahr
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