Lebensmittel und Achtsamkeit

Am Abend habe ich den vom Wind stark beanspruchten Ginkgo wieder fester angebunden. Eine der Fixierungen hat sich nach tagelangen Windattacken gelöst, und das war mir dann doch zu gefährlich. Dass der dünne Stamm abknicken könnte, glaube ich zwar nicht. Dafür besitzt er wohl genug Biegsamkeit. Aber es wäre fatal, wenn er jetzt beschädigt würde, wo er gerade dabei ist, so in die Höhe zu schießen. Beim Feigenbaum geht’s jetzt stetig, aber wie immer sehr langsam voran. Diese Art benötigt ungeheuer lange, um die Blätter auszubreiten, und erst recht später, um die Früchte zur Reife zu bringen. Ein Dutzend wird diesmal garantiert reifen, so dick, wie die jetzt schon sind. Ein kleiner Trost und eine Entschädigung für den Totalausfall des Vorjahres. Man kann wohl insgesamt sagen, dass dieses ein sehr gutes Pflanzenjahr wird. Wenn da nicht solche von Menschen gemachten Katastrophen wären, die oft auch mit der Ernährung zu tun haben. Vom Rind über die Düngung zum Gemüse. Und dann kann so etwas so schwer krank machen, dass manche Menschen sogar sterben mussten. Solche Nachrichten machen skeptisch, ob es überhaupt noch möglich ist, sich gesund zu ernähren. Aus dem Nichts können plötzlich krank machende Substanzen und Erreger auftauchen. Da müsste ein großer Ruck durch die Gesellschaft gehen, der im Alltag zu noch mehr Vorsicht und Achtsamkeit im Umgang mit Lebensmitteln führt.

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