Kapriolenjahr

Dieser November ist in jeder Hinsicht ungewöhnlich. Möglicherweise wird es der trockenste aller Zeiten, mit bisher nicht einmal einem Liter Regen pro Quadratmeter. 20-mal weniger als im bisherigen Trockenheitsrekord-November von 1920. Er setzt damit die Kapriolen fort, die das gesamte Jahr gekennzeichnet haben. Ich denke insbesondere an den verregneten und ziemlich sonnenarmen Sommer, das irrsinnig sonnige Frühjahr und den ziemlich warmen Herbst. Mal sehen, wie der Winter ausfällt. Allerdings wird es jetzt schon empfindlich kalt, wenn die Sonne nicht zum Vorschein kommt oder wie meistens am Vormittag, die dichte Hochnebeldecke lange nicht durchdringen kann. Gutes Wetter für die Makrofotografie wäre das, wenn es denn interessante Motive gäbe. Aber die Bäume sind meist kahl, in der Regel aber blüten- und fruchtlos. Das macht die Sache weniger spannend. Im gleichen Moment besinnen sich die Menschen auf die Symbolik der Bäume, ihren Lebenswillen, ihre Lebenssymbolik. Und das ist gut für den Wunschbaum-Shop, gerade jetzt so nah an Weihnachten.

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