Gemütliches Holzofenfeuer

Es war eine gute Luft heute Nachmittag. Ideal für einen längeren Spaziergang, den längsten seit Wochen. Landschaftlich machen sich die Reize derzeit zwar rar, aber die Menschen genießen die Tage trotzdem, an denen der Winter sich von der schöneren Seite zeigt, nämlich kalt und sonnig. Besonders wenn er zuvor tagelang nass und schmuddelig ausgefallen war und die Menschen wirklich darunter gelitten haben. Auch die Waldarbeiter scheinen schon wieder unterwegs zu sein. Unterwegs geriet mir der eigentümliche Geruch von frisch gesägtem Eichenholz in die Nase. Wenige Zeit zuvor hatte man einen gewaltigen Eichenstammabschnitt in Segmente gesägt, interessanterweise aber nicht ganz durchgesägt, so dass der Stamm noch zusammenhängend am Wegrand lag. Nur eben mit diesen in gleichmäßigen Abständen eingebrachten Kettensägenschnitten. Zunächst dachte ich, die wollen eine Ruhebank daraus formen. Aber dafür gingen die Schnitte zu tief. Schade eigentlich, denn an dieser Stelle des langen Weges entlang der Saar wäre eine Bank sehr angenehm. Leider hat dann die Phantasie der Gemeindemitarbeiter doch nicht gereicht, und am Ende wird schlicht Brennholz daraus. Eichenholzduft erfüllt in diesen Tagen auch unsere Wohnräume. Und auch wenn ich manchmal schimpfe wegen der eigentlich zu hohen Raumtemperaturen. So ein Holzofenfeuer und seine Wärme hat auch etwas sehr Gemütliches. Wollen wir es versuchen zu genießen.

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