Die Mitte an verworfenen Tagen

Es scheint, dass sich die „verworfenen Tage“ häufen. Jedenfalls kommt es mir so vor, da der Bauernkalender immer häufiger auf solche Tage verweist, an denen man nicht verreisen, nichts Neues beginnen und sich möglichst ruhig halten soll. Auch wenn viele nichts davon wissen dürften, passt es doch zur gegenwärtigen Situation, die stagnierend wirkt, was vor allem eine Frage der Einstellungen ist. Eigentlich sind mir solche vermeintlich verworfenen Tage ganz recht. Man kann sich dann besonders gut konzentrieren auf laufende Projekte. Konzentration auf Empfehlung sozusagen. Und seltsam, auch wenn ich mich im Schwerpunkt gerade mit ganz anderen Sujets beschäftige, die Gedanken gehen zwischendurch immer wieder in Richtung der Bäume und ihres jahreszeitlichen Zyklus. Diese Gedanken sind für mich ganz wesentlich, um bei beliebigen Themen den professionellen Abstand zu wahren. Sie helfen mir, eine selbst definierte und sich wahrscheinlich im Laufe des Lebens verändernde Mitte zu finden, auch wenn es notwendige Ausschläge nach oben und unten gibt. Ein Resultat der symbolischen Kraft, die beim Baumsymbol und für mich besonders stark ausgeprägt ist.

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