Die Folgen des späten Sommers

Der Feigenbaum verliert nun doch seine Blätter. Viele von ihnen liegen schon am Boden, lappig und herbstgelb verfärbt. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis der Baum ganz kahl dasteht, geschmückt dann nur noch mit seinen unreifen Früchten. Ich hoffe, wir können wenigstens die dicksten noch ernten, damit sie im Warmen weiter reifen. Der überwiegende Teil aber muss am Baum verbleiben und im tiefsten Winter dann nach zahlreichen Frostattacken von selber zu Boden fallen. Diese Früchte sind einfach nicht groß genug, um schmackhaftes Fruchtfleisch ausbilden zu können. Aber unfassbar ist es schon. Das letzte Jahr mit der ,,Rekordernte“ von 144 Feigen, und dieses Jahr werden es, wenn wir Glück haben, vielleicht 5. Und das nur, weil der Sommer viel zu spät kam und die Zeit zum ,,Vorreifen“ schlicht nicht vorhanden war. Klar, dass ich mir für 2009 einen frühen Frühling und einen langen Sommer wünsche. Wegen der Früchte, aber auch wegen der Arbeit im Freien, die nur bei viel Licht wirklich wohltuend ist.

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