Blattfärbung und Bodenbeschaffenheit

Die Menschen scheinen sich von den Pfingstferien noch nicht ,,erholt“ zu haben. Ich kann ich seit Jahren beobachten, dass zwei Wochen und zwei Wochen nach Pfingsten viele ihre Gedanken und Pläne neu ordnen müssen und in dieser Zeit kaum ansprechbar sind. Jedenfalls scheinen dann die Projekte zu stagnieren. Der Vorteil: in solchen Zeiten kann man eigenen lange aufgeschobenen Vorhaben nachgehen. Das hat auch was. Wenn man die kleinen Gleditschien betrachtet, dann könnte man meinen, der Herbst stünde vor der Tür. Die haben sich nämlich in ein gelbliches Grün verwandelt. Jedenfalls alle bis auf einen. Mit ist der Gedanke gekommen, dass diese unterschiedliche Laubfärbung eventuell mit der Bodenbeschaffenheit zusammenhängt. Kann schon sein, etwas Ähnliches hat der Weihnachtsbaumverkäufer behauptet, auf die Frage hin, warum die einen satt dunkelgrüne und die anderen frisch hellgrüne Nadeln tragen. Allerdings weiß ich nicht, ob das auch ein Qualitätsmerkmal darstellt. Ob also neben der ästhetischen Differenz auch das Maß ihrer Gesundheit darin ablesbar ist. Ich hoffe doch, dass sie trotz gelblicher Blätter weiter gedeihen.

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