Beobachten und Kommunizieren in der Weltstadt London

Die Nacht war für mich zwar etwas unruhig, aber zur Erholung unbedingt notwendig. So konnte ich wieder etwas Energie zurückgewinnen und hatte etwas mehr von diesem zweiten Tag unseres London-Weekend. House of Parliament, Tower und Tower Bridge, Covent Garden und Piccadilly Circus standen auf dem Programm. Das war gut, um noch mehr Eindrücke von der Vielseitigkeit dieser Stadt zu gewinnen und ihren ganz eigenen Charme kennenzulernen. Die Menschen sind sehr freundlich dort. Im Vergleich kommt man sich als Deutscher geradezu ruppig vor. Eine Beobachtung, die man immer nur unter Deutschen in Deutschland lebend niemals macht. Was mich an Großstädten generell fast wahnsinnig macht, ist der ständige Zwang öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Überhaupt scheint man immer nur unterwegs zu sein, kommt nie zur Ruhe. Auch deshalb könnte ich wohl niemals ein Stadtmensch werden. Auf der Rückfahrt zum Flughafen, hat mich eine Kollegin auf eine der Baumreihen angesprochen, die die Straße flankierten und ihr durch ihre kugeligen Früchte auffielen, und wollte wissen, um welche Art es sich handelt. Es waren natürlich wieder Platanen, was an der Rinde leicht zu erkennen war, auch wenn diese im Alter aufbricht und nicht mehr ganz so typisch wirkt. Aber vor allem die Früchte sind charakteristisch. Der Kollegin waren die zuvor wohl noch nicht aufgefallen. Jedenfalls hatte sie sie nicht mit der Art in Verbindung gebracht. Mein spontanes Fazit: London ist eine Stadt für Menschen, die Lust am Beobachten und Kommunizieren haben. Weniger geeignet für Träumer und solche, die den Dingen tiefer auf den Grund gehen möchten.

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