Aufmerksamkeit und globale Schwingungen

Nun liegt Weihnachten schon einen Monat zurück. Und obwohl die fünfte Jahreszeit lange nicht mehr spürbar ist, hat die kommunikative Atmosphäre und die Stimmung der Menschen immer noch etwas von Auszeit und aufgeschobener Unentschlossenheit. Kein Winter, kein Frühling, stattdessen Dauerregen und Düsternis, keine Richtung erkennbar und damit auch kein Ziel. Das lähmt die Durchführung so mancher Projekte und lässt das Zusammengreifen und Koordinieren nur langsam in Fahrt kommen. Das ist wohl einer der zähesten Jahresanfänge, an die ich mich erinnere. Immerhin, durch einen Überhang vom Vorjahr wird der Januar nicht ohne kunsthandwerkliches Projekt geblieben sein. Und im Grunde genommen ist es mir auch lieber, wenn das Interesse und die Aufmerksamkeit in Richtung der Bäume echt sind und von innen kommen. Häufig geschieht das nach längeren Pausen ganz plötzlich und weit verbreitet. Da scheint es unsichtbare Verbindungen zu geben, globale Schwingungen, die gleichzeitig überall spürbar sind und die Gedanken und das Empfinden der Menschen in ähnliche Richtungen lenken. Auch die Zeit der Bäume wird in diesem Frühjahr wieder kommen.

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