Anrührende Weihnachtsbaumsymbolik

Für einen Antikmarktbummel war das ein guter Tag. Nicht zu warm, leicht bedeckter Himmel, dann ist es angenehm. Erfreulicherweise war das Angebot dieses Jahr sehr hochwertig, mit einer breiten Auswahl. Da haben wir dann tatsächlich einige kleine Weihnachtsgeschenke gefunden, darunter drei Glasanhänger in stilisierter Weihnachtsbaumform für den Weihnachtsbaum. Ich denke, dass ich sie als Geschenkedekoration nutze. Später können wir sie dann aufhängen. Und auch der anschließende Besuch beim Blumenhaus W. hat ein paar Geschenke hervorgebracht. Seltsam, mitten im Sommer denken wir schon an Weihnachten. Einige interessante historische Grußpostkarten habe ich ebenfalls gefunden, darunter gleich vier, die für Weihnachtsgrüße zwischen Soldaten an der Front und ihren Familien zuhause gedacht waren, in der Zeit des ersten Weltkrieges. Motivisch stellen sie entweder den Soldaten in den Vordergrund oder die Angehörigen, im Hintergrund dann die, an die sie denken. Auf beiden Seiten aber ziert in der Regel ein Weihnachtsbäumchen die Szene. Auch wenn man sich das an der Front kaum in der Form vorstellen kann. Der Weihnachtsbaum entfaltet gerade auf solchen Abbildungen eine ebenso anrührende wie erschütternde Symbolik, ein starkes Symbol der Zusammengehörigkeit und Hoffnung, das vor dem Hintergrund eines historischen Rückblicks Ernüchterung hervorrufen mag.

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