Archiv für April 2018

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Aprilwetter zum Aprilende

Zum Ende des Aprils wieder richtiges Aprilwetter, mit Sturm, Regen und merklich abgekühlt. Gut, dass wir am Wochenende den größeren Teil der Gartenarbeit erledigen konnten. Jetzt wäre das kaum mehr machbar. Ich hoffe allerdings, dass die frisch gepflanzten und umgetopften Pflanzen darunter nicht leiden. Gut, dass ich einen Teil noch geschützt auf der Fensterbank belassen habe. So werden wir einen untypischen ersten Mai erleben, der so gar nichts von frühlingshaftem Aufbruch bereithalten wird. Da können wir uns den Baumfrühling nur bald wieder herbeiwünschen, auf dass wir den Start der Aufenthaltssaison im Garten nicht mehr weit in die Zukunft schieben müssen.

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Krisenzeit der Gartenbäume

Zurzeit scheint es bei den Gartenbäumen eine Krise nach der anderen zu geben. Erst war es das unerwartete Kränkeln des neu eingepflanzten Feigenbäumchens, das vor dem Winter so wunderbar gerade in die Höhe gewachsen war und dessen tadelloser Haupttrieb dann irgendwann während des Winters trotz der guten Pflege abgestorben war. Dann das Bluten des Walnussbaums. Gestern die entsetzende Entdeckung der Raupen am Buchsbaum, der dort schon ewig steht und der noch nie vergleichbaren Befall hatte. Und dann stelle ich heute auch noch eine merkwürdige Verfärbung und Konsistenzänderung bei der Steckpalme fest. Die hatte zwar um diese Zeit auch in den Vorjahren immer schon ihre Leidensphase. Aber das lag bisher immer an Läusen, die sich an den Blattunterseiten festgesetzt hatte. Die befallenen Blätter sind dann abgefallen und wurde rasch durch frisce ersetzt. Jetzt aber ist davon nichts zu sehen. Stattdessen sind alle Blätter ausnahmslos ledrig verändert und wirken, als ob sie jemand mit Braun-Goldfarbe angesprüht hätte. Ein Umstand, den ich mir gar nicht erklären kann, zumal der Baum sonst sehr vital wirkt und die Blätter auch keine Tendenz zeigen abzufallen, also nicht so aussehen wie im Herbst. Das scheint ja ein nervenaufreibendes Baumjahr zu werden, das uns noch so manche Sorge bereiten wird.

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Garten intensiv

Ein wirklich intensiver Gartenarbeitstag, der alles umfasste: Pflanzerde und Pflanztröge einkaufen. Umtopfen von Sämlingen in größere Gefäße, in große Blumentöpfe oder die neu erworbenen Tröge. Einpflanzen einiger Strohblumen direkt in die Gartenerde. Reinigen nicht mehr benötigter Anzuchtschalen. Aussortieren leider nicht gut entwickelter Sämlinge. Füllen zahlreicher Einzeltöpfe mit Erde, vor allem für die Sonnenblumen. Zahlreiche hatte ich einige Wochen zuvor bereits direkt in den Garten gesät. Die sind jetzt noch sehr klein, sehen aber gesund aus. Die von der Fensterbank haben in den letzten zwei Wochen einen enormen Schuss gemacht, waren aber einfach schon zu groß für das Pflanztablett mit den kleinen Zellen. Die mussten jetzt mehr Erde und mehr Volumen für ihre Wurzeln bekommen. Ich will sie noch einige Wochen länger auf der Fensterbank großziehen, um sie dann dorthin zu setzen, wo die Vögel die Sonnenblumenkerne aus der Erde gepickt haben. Mit diesen Arbeiten rund um Strohblumen, Mittagsblumen, Chilis, Sonnenblumen, Rizinus und Mohnblumen bin ich heute ein sehr großes Stück weiter gekommen. Mit dem Verarzten des Walnussbaums konnte ich mich nicht mehr beschäftigten. Aber das steht auch wieder an, da er an den Schnittstellen immer noch zu viel blutet.

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Wochenendpflanzvorhaben

Der Garten hält uns von Jahr zu mehr in Atem. Neben den Bäumen, die inzwischen fast alle ihren festen Platz gefunden haben und die sich recht gleichmäßig über die Gartenfläche verteilen, haben es mir in den letzten drei Jahren vor allem die Blumen und Stauden angetan. Denen widme ich zunehmend mehr Zeit und Energie. Vor allem das Säen, Pikieren und Aufziehen macht mir Spaß, wenn es auch bei einigen Arten bisher nicht von größtem Erfolg gekrönt war. Ich hoffe, auch in diesem Fällen neue Erkenntnisse zu gewinnen und Fortschritte zu machen. Morgen wird es neben allgemeinen Arbeiten, wie dem dringend wieder fälligen Rasenmähen, vor allem um das Umtopfen der kleinen Pflanzen gehen, die die Pflanzschale jetzt schon zu überwuchern drohen. Ich hoffe, die zarten Wurzelgeflechte mit der umgebenden Erde so lösen zu können, dass sie sich schadlos in größere Pflanzgefäße umsetzen lassen. Das ist immer eine Gratwanderung und wird wieder jede Menge Pflanzerde und Scherben zum Abdichten der Entwässerungslöcher erfordern.

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Verschobene Gartenprojekte

Eigentlich ganz vorteilhaft, diese heruntergekühlte Zwischenphase des Frühlings, die typischem Aprilwetter am ehesten entspricht. Und jetzt dreht es wieder, passend zum Wochenende. Dann stehen schon wieder Arbeiten im Garten an. Gewisse Umtopf- und Einpflanzaktionen z. B.. Rasen mähen, Efeu schneiden, der wieder kräftig nachgewachsen ist. Nur zu den Gartenmöbeln und der traditionellen Garten-Reinemach-Aktion werden wir wohl wieder nicht kommen. Das Projekt wird dieses Jahr später als gewöhnlich realisiert werden. Wenn der Baumfrühling schon fortgeschrittener ist und man auch im Garten schon die spätere Sommergartenatmosphäre vorausahnen kann.

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Das Pflanzenwachstum im Frühling beobachten

Gut, dass es zwischendurch auch mal wieder regnet. Für die Pflanzen ist das eine Erholung, der Regentank hat Gelegenheit, sich wieder zu füllen und der Boden wird einmal richtig durchfeuchtet. Das ist vor allem für die Gartenbäume von Vorteil, die bei der hochsommerlichen Temperaturen bei starker Sonnenstrahlung im April schon ziemlich unter Druck standen. Der starke Wasserfluss an dem verletzten Walnussbaum war ein deutliches Zeichen dafür. Außerdem haben wir einmal das Gießen gespart. Auch bei den Fensterbankpflanzen, die in den letzten Tagen ganz gut angewachsen sind, können ein paar trübe Tage zwischendurch nicht schaden. Es scheint so, dass während solcher Phasen die Wurzeln eine bessere Chance haben, stärker zu werden. Das Problem ist unter meinen diesjährigen Zöglingen vor allem bei den Mittagsblumen offensichtlich, die zwar schöne, verzweigte Blatttriebe bilden, die aber der fadendünne Stil kaum tragen kann. Deshalb liegen sie eher auf der Erde, als dass sie aufrecht stehen. Ich weiß nicht, ob das normal ist, weil ich diese Art noch nie selbst gezogen habe. Aber es ist schwer verständlich, warum Stängel und Wurzel erst nachträglich aufholen sollten. Man stellt sich das wie bei den Bäumen eigentlich umgekehrt vor.

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Erster Gießwasserengpass

Kaum ist der Frühling so richtig in Gang gekommen, geht uns auch schon das gesammelte Gießwasser aus. Tatsächlich lief das Wasser aus dem großen Regenwassertank heute Abend nur noch langsam, meist ein Zeichen, dass es schon am Folgetag nicht mehr in ausreichender Menge zur Verfügung steht. Das liegt zwar auch daran, dass der Auslauf des quer liegenden Tanks relativ hoch sitzt, so dass immer etwa ein Drittel der Füllmenge nicht nutzbar ist. Aber es hat eben auch länger nicht ausgiebig geregnet. Da können wir uns leicht vorstellen, welche Engpässe sich im Hochsommer einstellen werden, wenn all die Sonnenblumen, Stroh- und Mittagsblumen, die Rizinusstauden und verschiedene andere Eigenzüchtungen täglich größere Mengen Wasser benötigen. Vielleicht werden wir dann das frühere Vorhaben doch umsetzen müssen und einen zusätzlichen Tank bereithalten. Nur mit den Gartenbäumen haben wir in der Hinsicht keine Probleme. Deren Wurzelsystem ist ausgereift genug, um längere Durststrecken zu überstehen. Und die kleinen Feigenbäume lieben ohnehin die Wärme und kommen mit relativ wenig Flüssigkeit aus.

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Empfindliche Haut der Walnussbäume

Der Baumbalsam taugt wirklich gar nichts mehr. Ich habe deshalb heute neues besorgt, damit der Baum nicht mehr unnötig Flüssigkeit durch die Astschnittstellen verliert. Das scheint bei den Walnussbäumen tatsächlich auch eine physiologische Besonderheit zu sein. Tatsächlich habe ich das in der Vergangenheit schon öfter beobachtet, dass die Nussbäume sich mit dem Schließen offener Verletzungen der Rinde oder eben von Schnitten sehr schwer tun. Häufig zeigen sich noch Monate später dunkle Verfärbungen, verbunden mit der Gefahr, dass Pilze sich an den Wundstellen festsetzen und das Verheilen noch mehr gefährden. Vor allem Nadelbäume sondern in solchen Fällen gleich zähflüssiges Harz ab, das schon meist ausreicht, um einen ersten Schutz zu gewährleisten. Später dann bilden sich Wulste, die immer enger wachsen, bis sich die Rinde wieder über die gesamte Wundstelle gelegt hat und alles vollständig abgeschlossen ist. Walnussbäume scheinen auf diese Fälle nicht wirklich vorbereitet. Nun, beim nächsten Mal bin ich vorsichtiger oder sorge frühzeitig für die richtige Wundbehandlung vor.

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Baumwunden verarzten

Für V. hat das mit dem Heilen ganz gut funktioniert. Es wird auch für die nächsten Tage wichtig sein, dass die Heilwirkung anhält und sich die Dinge wieder einpendeln. Mit dem Verarzten der Astschnittwunden unseres Walnussbaums war ich weniger erfolgreich. Das liegt aber wahrscheinlich an der inzwischen schlechten Qualität des Baumbalsams. Diese grüne zähflüssige Masse hatte jahrelang für solche Anwendungen immer gute Dienste getan. Die beiden aktuell in Gebrauch befindlichen Arten aber erfüllen ihre Funktion nicht. Vermutlich haben sich in den schon alten Tuben wichtige Stoffe verflüchtigt, auf Grund von Rissen und nicht mehr dichter Deckelverschraubung. Jedenfalls wird gar nicht mehr fest und kann deshalb auch die Schnittkanten nicht versiegeln. Ich werde mir neues Material besorgen müssen, um für diese Fälle wieder gewappnet zu sein.

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Dass alle Wunden heilen

Ein Einundzwanzigster, der uns zuversichtlich schlafen gehen lässt. Eben das wünsche ich vor allem V., da Zuversicht sicher die beste Voraussetzung für einen zufriedenstellenden Verlauf ist. Deshalb wünsche ich mir, dass er das mit Gelassenheit und Vertrauen auf sich zukommen lässt. Ich denke, morgen nicht nur die richtigen Gedanken zur richtigen Zeit auszusenden, sondern auch die wahrscheinlich etwas unbedacht unserem Walnussbaum zugefügten Schnittwunden in dieser Zeit mit Baumbalsam zu verarzten. Das mag symbolisch für das Heilen aller Wunden stehen.

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Schwerer Neuanfang für den jungen Feigenbaum

Jetzt mache ich mir doch um den Zustand des neu in den Garten gepflanzten jungen Feigenbaums Sorgen. Bis vor einigen Tagen war das noch nicht so deutlich, man konnte annehmen, dass sich auch der ursprüngliche Seitenast wieder erholt, da er noch eine grüne Triebspitze trug. Aber das fast schon hochsommerliche Wetter hat dem Baum dann doch von außen zugesetzt. Dieser Ast war heute Abend fast ganz eingetrocknet. Keine Chance mehr, deshalb habe ich ihn abgeschnitten und noch ein paar Zentimeter stehen lassen, damit die Feuchtigkeit nicht so leicht einziehen kann. Allerdings zeigt auch der einzige noch verbliebene Kronenast an seinem Stammansatz gewisse Einschnürungen und Verholzungen. Ich bin mir deshalb nicht mehr sicher, ob das längerfristig gut geht. Im ungünstigsten Fall müssten wir mit den seitlich am unteren Stamm neu austretenden frischen Trieben weiter machen. Ein kompletter Neuanfang sozusagen auf Grundlage des gesunden Stämmchens.

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Baumverlust und Wohlfühlreduktion

Leider wiederholen sich gerade die Erlebnisse des vergangenen Jahres, als uns über Wochen der Weg immer wieder durch den mit Bäumen bestandenen Innenhof der Klinik zum Krankenbesuch führte. Wenig aufbauend wirkt da auf mich immer die Begegnung mit dem Stumpf der gefällten Linde, die über Jahrzehnte das Bild und die Atmosphäre dieses Hofraums geprägt hat und ein echter Wohlfühlfaktor für diesen Ort war. Warum sie gefällt wurde, weiß niemand. An ihrem wie eine Wunde dort noch sichtbaren Stumpf kann man jedenfalls nicht erkennen, dass sie möglicherweise instabil oder windbruchgefährdet war. Äußerlich wirkte sie zuletzt jedenfalls kerngesund und extrem vital. Ohne diesen alten Baum ist ein guter Teil des Kommunikation fördernden Charakters dieses Hofs mit konzentrischen Fußwegen und Ruhebänken, Schatten- und Sonnenplätzen nicht mehr vorhanden und wird so schnell auch nicht mehr hergestellt werden können.

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Wachstumszyklus und Körperwahrnehmung

So viele technische Spezialitäten, die den Kopf schon fast konditionieren. Aber wenn es dann geschafft ist und funktioniert, sehe ich mich irgendwie auch wieder bestätigt. Wie das so ist mit Herausforderungen, die einem einiges abverlangen. Gut, dass ich die jüngsten Erkenntnisse auch für die Wunschbaum-Projekte nutzen konnte. Das bringt das eigentlich inhaltlich ausgerichtete Projekt auch formal und technisch wieder ein Stück weiter und macht es auch sicherer. Das spielt für viele offenbar als formaler Rahmen eine zunehmend größere Rolle. Was mich aber wirklich versöhnt mit den nervenraubenden Aufträgen und Aufgaben der letzten Wochen, das ist die Baumblüte, die in diesen Tagen des früheren Frühlings etwas so Frisches und Aufbauendes hat, dass es einem auch körperlich einen Auftrieb verleiht. Dieses Beobachten der jahreszeitlichen Veränderungen und in gewissem Umfang Mit-Erleben des Wachstumszyklus der Bäume bestimmt unsere eigene Körperwahrnehmung und die Befindlichkeit nicht unerheblich.

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Baumfrühling mit Sommerfeeling

Dieser Baumfrühling ist wieder anders als die meisten gewohnten. Eigentlich hat er für mich mit der jetzt erst sichtbaren, aber umso üppigeren Blüte des Spitzahorns gerade begonnen. Das Gelbgrün der wie Laub aus der Entfernung wirkenden Ahornblütenstände ist dieses Jahr bestechend und setzt eindrucksvolle Akzente in der ansonsten noch nicht so farbenfrohen Baumlandschaft. Gut ist auch, dass jetzt, bei so schönem Wetter, auch die Bienen damit eine ergiebige Anflugstation finden. Gleichzeitig erinnerte dieser Baumfrühlingstag aber stark an Sommer. Nicht nur wegen der sicher schon sommerlichen zu nennenden Temperaturen. Auch das Licht, die irgendwie zwischen Leichtigkeit und Zeitlosigkeit schwebende Atmosphäre vermittelte den Eindruck von Sommer. Als ob wir schon einige Monate warmer Witterung hinter uns hätte und dies nur ein besonders ausgeglichenes Beispiel eines Sommertags gewesen wäre. Dabei sahen sich die meisten Menschen überrascht und sich wundernd erfreut über diese unverhoffte Wendung. Sollte mich nicht wundern, wenn das neue Energien freisetzt.

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Schöne Resonanz auf meine Arbeit mit der Symbolik der Hölzer

Eine schöne Rückmeldung zu einem Partner-Armband-Set hat mich heute erreicht. Dieses Set mit der Kombination von Apfelbaum und Esche und mit der Besonderheit, dass die Hauptperle aus Quittenbaumholz sein sollte, hatte ich vor ungefähr zwei Jahren hergestellt. Es hat mich ebenso überrascht wie gefreut zu hören, dass dieses Set jetzt bei der Verlobung der Träger eine Rolle spielte. Als Ersatz für Verlobungsringe. Eine der Holzperlen, nämliche diejenige, die der Hauptperle gegenüber lag, wurde von einer Goldschmiedin durch eine Goldperle mit gleicher Größe wie die kleinen Holzperlen ersetzt. Eine Art Veredelung. Ähnliches hatte eine Kundin mir vor einiger Zeit berichtet, die ihre Partner-Armbänder an Stelle von Trauringen verwendet. Allein wegen solcher, manchmal Jahre später mir zugetragener Resonanzen, sehe ich mich mit diesem Kapitel meiner Symbolarbeit bestätigt. Durch die Lebenspraxis der Träger erhält das Projekt immer wieder neue Facetten, an die ich selbst bis dahin nie gedacht hatte.

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Gartensommerwünsche

Nicht so schön wie vorhergesagt war dieser Sonntag. Aber genau richtig, um sich von dem anstrengenden Gartenarbeitstag zu erholen. Und in den nächsten Tagen soll ja ohnehin das Sommerliche zurückkommen. Aprilwetter eben, das von seiner Wechselhaftigkeit lebt. Ich hoffe, unsere angesäten Pflanzen werden sich erwartungsgemäße entwickeln. Und dem Feigenbaum wünsche ich ganz besonders, dass er sich am neuen Standort wohlfühlt. Vs Ansicht, der Stamm sei schon dabei zu verdorren, kann ich bisher nicht bestätigen. So hoffe ich, die Gartenerde verleiht dem Bäumchen neue Kräfte und lässt ihn über die warmen Monate stabilisierende Substanz bilden.

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Der neue Feigenbaum ist eingepflanzt

Wie zu erwarten war, hat V. sich gegen den Entfernen des alten Feigenbaums ausgesprochen. Da wir das Thema aber schon seit Jahren diskutieren und zuletzt kein vernünftiger Grund mehr für das Verbleiben des Baums zu finden war, bin ich bei meinem Vorhaben geblieben. Tatsächlich hat sich nach dem Freilegen der Wurzeln bestätigt, dass sie überwiegend morsch waren und sicher keine gute Grundlage für eine Erneuerung gebildet hätten. Teilweise konnte ich das Geflecht mit bloßen Händen abbrechen. Ein Grund, warum sich der inzwischen zu beachtlichem Volumen ausgewachsene Wurzelstock insgesamt noch ganz gut heraushebeln ließ. Bei einer anderen Art und gesunden Wurzeln wäre es noch weitaus schwieriger geworden. So aber konnte ich das Projekt am Vormittag bereits abschließen und das Gartenareal bereinigen, einebnen und Platz für den Nachfolger schaffen. Bei der Gelegenheit haben wir auch die Unmengen an Schnittlauch aus diesem Bereich des Gartens herausgenommen, der alles andere überwuchern drohte. Und der kleine Nachfolger-Feigenbaum hat etwas näher am Rand als sein Vorgänger, aber in unmittelbarer Nachbarschaft des alten Standorts seinen Platz gefunden. Ich hoffe sehr, dass wir im Laufe des April keine empfindlichen Nachtfröste mehr erleben. Die könnten dem noch zarten Bäumchen sonst nämlich gleich gefährlich werden. Auf unserem Weg zum Garten- und Pflanzjahr 2018 sind wir heute ein gutes Stück weiter gekommen.

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Entscheidendes Wochenende

Wieder eine arbeitsintensive Woche, die kaum Gelegenheit zum Luftschnappen ließ. Da war die Pflege der Sämlinge auf der Fensterbank und die tägliche Kontrolle und das Gießen meiner Aussaat im Garten eine wirkliche Erholung während des Tages, bei dem ich den Kopf freimachen konnte. Den Samstag will ich nutzen, um in Sachen Garten ein Stück weiter zu kommen. Oben auf der Liste steht der Feigenbaum. Ich hoffe, das Wetter spielt mit und ich kann ihn endgültig ausgraben und möglichst entfernen. Und dann kommt der Nachfolger an seine Stelle. Natürlich ist das auch mit Wehmut verbunden, von den anderen Widerständen einmal abgesehen. Aber das Thema währt nun schon so lange, dass eine Entscheidung an der Zeit ist. Und immerhin haben wir so ein neues Zukunftsprojekt, nach dem Prinzip Hoffnung.

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Eindrucksvolle Holzstrukturfotos

Viel neues Fotomaterial zu Holzstrukturen und Baumdetails hat sich in den letzten Monaten angesammelt. Aber die Durchsicht, Auswahl und Bearbeitung lässt noch auf sich warten. Deshalb stagnieren die Microstock-Portfolios derzeit und leben von den erfolgreichen älteren und zeitlosen Motiven. Dazu gehören immer noch die Stammquerschnitte der Kiefer und anderer Baumarten, aber auch die neueren Oberflächen- und Strukturfotos von Bauholz, besonders das mit der Hirnholzansicht gestapelter Kiefernbalken, die international große Resonanz finden, wie ich aus der Weltkartenapplikation bei shutterstock weiß. Dieses Motivfeld will ich in diesem Jahr weiter ausbauen und hoffe, über den Frühling und Sommer viele Entdeckungen zu machen, aus denen ich eindrucksvolle Fotoillustrationen gewinnen kann.

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Gartenarbeit am liebsten ohne Eile

Vielleicht haben wir das Glück, dass das Wetter pünktlich zum Wochenende sich wieder beruhigt hat und die zuletzt erlebt frühsommerliche Anmutung annimmt. Das wäre ein Beitrag für die ausstehenden Gartenarbeiten, und da gibt’s noch einiges zu tun. Rückschnitte bei den Gartenbäumen, Entfernen von Abgrenzungssteinen, die Eröffnung der Gartenmöbelsaison, der große Frühjahrsputz für die versiegelten Flächen im Gartenbereich. So viele Vorhaben, da ist es ganz gut, wenn die kunsthandwerkliche Arbeit derzeit ruhiger verläuft. Am Ende kann das Einzelne dann zu gedrängt werden. Gerade beim Arbeiten draußen, mit Pflanzen oder symbolisch mit Holz, ist es eben auch von Bedeutung und den Ergebnissen zuträglich, wenn es in möglichst wenig gehetzter Form möglich ist.

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Mut und Selbstmotivation als Frühjahrsherausforderung

Die Tage fliegen nur so dahin, und man bemerkt kaum, dass Frühling ist. Vor allem weil er sich nicht beständig zeigt und nach wenigen ermutigenden Tagen auch schon wieder von Schmuddelwetter mit Hochnebel, Wolken und wenig Licht abgelöst wird. So kommen die Menschen nur punktuell in frühlingshafte Stimmung, die über die Arbeitswoche dann wieder aufgebraucht wird. Nein, so richtig haben wir in dieses Jahr fast Mitte April noch nicht hineingefunden. Natürlich spielt da nicht nur die Undeutlichkeit in der Frühlingshaftigkeit der Pflanzen und Bäume eine Rolle. Auch die Politik und Wirtschaft sind von dieser Mischung von Unruhe, Unzufriedenheit und Zukunftsängsten geplagt, die uns ohnehin zunehmend beschäftigt. Nicht unbedingt das Klima, das viel Mut macht. Und doch eines, das Mut und Selbstmotivation herausfordert.

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