21. Februar 2018

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Feigenbaumzögling

Dem kleinen Feigenbaum haben wir heute die abgestorbene Spitze vorsichtig gestutzt. Wahrscheinlich werden wir später im Jahr den unteren der beiden seitlich neu entstandenen Äste kappen, um den verbliebenen als Haupttrieb weiterwachsen zu lassen. Das wird notwendig sein, wenn der Baum sich nicht schon in jungen Jahren mit gegabelten Kronenästen entwickeln soll. Das hat in der Vergangenheit immer dazu geführt, dass die Bäume instabil wurden und an der Verzweigungsstelle irgendwann auseinandergerissen waren. Es ist gerade bei dieser Art wichtig, die Ausbildung eines kräftigen und langen Stamms zu begünstigen und die Wachstumskraft nicht zu früh in die Krone zu verlieren. Auch V. scheint mit dieser Strategie einverstanden zu sein, und hat bei unserem Gespräch über das Schicksal der alten Baums zumindest keinen deutlichen Widerstand mehr gezeigt.

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