Archiv für März 2015

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Neue Kunsthandwerksaison

Nach der ersten Pause für dieses Jahr steht für das Wochenende wieder eine kunsthandwerkliche Arbeit an. Darauf freue ich mich, auch wenn es wohl noch nicht möglich sein wird, bereits draußen das Arbeitsquartier aufzuschlagen. Wenn es wieder ganz ins Freie geht, spätestens im Mai, dann ist diese Arbeit natürlich wieder besonders eindrucksvoll. Mit dem avisierten Projekt „Bäume und Planeten“ bin ich leider noch nicht weiter gekommen. Vielleicht wird der Hochsommer die Gelegenheit geben, die Prototypen der neuen Armbandform zu kreieren. Bis dahin steht noch einige inhaltliche Arbeit zum Thema an.

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Feiertagsatmosphäre

So viel Sonne wie im Vorjahr wird dieser März im Ergebnis nicht bringen. Das ist vor allem auf die letzten 10 Tag zurückzuführen. Ohne diesen Einbruch hätte es etwas werden können. Immerhin können wir für den Ostersonntag, vielleicht auch schon Karsamstag auf einige längere Sonnenphasen hoffen, auch wenn die Temperatur frühlingshaft nicht zu nennen sein wird. Ich freue mich dennoch auf die Ruhezeit und auf die besondere Atmosphäre, die jeder Feiertag und Ostern ganz besonders mit sich bringt. Wenn ich dabei Einkehr mit zumindest einem ausgedehnteren Spaziergang verbinden könnte, wäre das dem Feiertag angemessen. Und dass der Baumfrühling kurz bevorsteht, das ist jetzt schon spürbar. Um die Feiertage herum wird sich die Landschaft eine letzte Ruhepause gönnen, danach hoffe ich auf die richtige Witterung, um das erste Grün und die Baumblüten fotografisch festhalten zu können.

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Vegetabile Feiertags- und Frühlingssymbolik

Schade, dass wir eigentlich nicht mit sonnigen Osterfeiertagen rechnen können. Denn es soll zunächst so weiter gehen. Regnerisch, windig, kühl. Nicht in der Konsequenz des Frühlings liegend, für den es bereits vorher erste Anzeichen gab. Und nicht gerade das, was die Lebensgeister weckt und zu neuen Ufern trägt. Immerhin, die Palmzweige als symbolisches Zeichen, zum einen des Sieges und der Hoffnung im christlichen Sinne, zum anderen der Erneuerung, des Schutzes und des Lebens im Sinne einer allgemeingültigen vegetabilen Symbolik, diese immergrünen Zweige habe ich nach der Segnung am Vormittag überall im Haus verteilt. Ein Ritual, das für uns dazugehört und das für mich selbst eine kaum wegzudenkende Bedeutung hat. Die Weidenkätzchen, die M. sich ergänzend als Dekoration für die Karwoche und die Ostertage gewünscht hat, kann ich ihr nicht zur Verfügung stellen. Zum einen weil man sie generell nicht abschneiden soll, zum anderen weil sie in fußläufiger Entfernung bei uns sehr selten zu finden sind. Eigentlich finde ich es aber auch viel schlüssiger, die immergrünen Pflanzen im österlichen Kontext zu verwenden. Ich hoffe, die Buchsbaumzweige werden möglichst lange grün bleiben und erst spät ausbleichen .

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Neue Palmzweige

Am Nachmittag haben wir schon einmal die Buchbaumzweige geschnitten, die wir morgen in der Palmsonntagsmesse segnen lassen wollen. V. hatte zuvor schon größere Zweige von dem großen Buchsbaum am Bienenhaus mitgebracht. Der trägt ziemlich große Blätter, was ich eher nicht so schön finde, zumal wir meist doch recht kleine Zweiglein benötigen. Mal sehen, morgen früh werden wir die Bündel zusammenstellen und eine Auswahl treffen. Und die letzte Auswahl erfolgt dann ohnehin, wenn ich die Zweige auf die verschiedenen Kreuze im Haus verteile. Ein Bündel geht wie immer an J. und W., da sie ja leider nicht in die Messe kommen. Nun hoffe ich auf einigermaßen schönes Wetter, das, wie ich finde, dem Feiertag eigentlich besser zu Gesichte stehen würde.

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Privatwald ade

Vs Waldstück ist jetzt Vergangenheit. Gut, dass er sich endlich dazu entschließen konnte. Auch gut, wenn wir in den nächsten beiden Jahren noch einige Festmeter Fichtenholz daraus erhalten werden. Zwar nicht das ergiebigste Brennholz, aber bei deutlich mehr Verbrauch doch mit sehr gutem Heizwert. Nur ein Platzproblem dürfte für noch hinzukommende Vorräte entstehen, nachdem wir bereits jeden freien Quadratmeter genutzt haben und in diesem Winter so viel nicht abgetragen wurde. Also doch noch ein Restthema für die nächsten Jahre, aber eben keine Diskussionen mehr über Sinn und Zweck dieses Privatwaldes.

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Sprach- und fassungslos

Solche Unglücke wie das gestern in den französischen Alpen geschehene hinterlassen einen sprach- und fassungslos. In gleichem Maße, wie man über mögliche Hintergründe und Motive rätselt, richtet sich der Blick auf das Wesentliche und Grundlegende des Lebens. Die Betrachtung des Natürlichen, die Selbstspiegelung in den Prozessen des Werdens und Vergehens können uns in „normalen“ Zeiten an dieses Grundlegende heranführen oder eine ohnehin vorhandene Nähe aktualisieren. Das ist auch der Grund für meine langjährige Beschäftigung mit diesem Themenfeld. Ich habe tatsächlich ein Bedürfnis danach und das sichere Gefühl, dass es in diesem Feld etwas nachzuholen gilt, etwas, das uns in unserer hektischen Wirtschaftswelt aus dem Blick geraten ist. Aber in Betrachtung solcher Katastrophen verblasst einfach alles und es will nicht einmal im Spiegel und eines starken Lebenssymbols gelingen, einen Sinn zu erkennen, der Trost spenden könnte.

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Frühlingskapriolen

Jetzt wird’s immer noch ein wenig kälter. Man glaubt nicht, welche Kapriolen das Wetter schlägt und uns die sicher geglaubte Hoffnung auf Frühling gleich wieder entreißt. Das zeitige Zurückschneiden der Bäume war also im Nachhinein betrachtet nicht wirklich notwendig, bei den Temperaturen vielleicht sogar weniger günstig. Aber wer ahnt so etwas. Immerhin, die an Wintermonate erinnernde Kälte lässt die Aufmerksamkeit kaum von der Arbeit abdriften. Das hat also auch seine Vorteile. Noch eineinhalb Wochen bis Ostern. Ich wünsche mir wenigstens zu den Feiertagen eine Witterung, die Frühlingsstimmung und Aufbruchslaune möglich macht.

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Gespiegelte Unentschlossenheit

Das ist bisher noch nicht der Frühling, den wir uns vorgestellt haben. Vor einer Woche hatte man dazu noch andere Erwartungen. Aber bevor es schöner wird, müssen wir wohl erst noch durch eine weitere Woche mit ziemlich niedrigen Temperaturen, die in den Nächten bis zum Gefrierpunkt absinken. Entsprechend still steht die Vegetation, die ihre frischen Blatttriebe und zarten Blüten gefährdet sieht und sie deshalb lieber noch zusammengefaltet lässt. Diese Unentschlossenheit spiegelt sich wie immer in der Gemütslage der Menschen. Und doch ist diese Heiterkeit bereits latent vorhanden, die der richtige Frühling mit Gewissheit mit sich bringt und an uns weitergibt.

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Osterholzei

Mit dem frisch abgeschliffenen Osterholzei bin ich ganz zufrieden. Bei den mäßigen Temperaturen der letzten Tage hat es noch keine Tendenz gezeigt, die Oberfläche zu verändern, etwa durch übermäßiges Ausschwitzen seiner ätherischen Öle. Ich muss das dennoch beobachten, denn wenn das wieder auch in diesem offenen Zustand passiert, fällt für die Zukunft ohnehin jede Option der Oberflächenbehandlung weg. Auch von dem Ölen verspreche ich mir keine Lösung, da das Öl sehr unterschiedlich einziehen würde und am Ende eine fleckige Anmutung hinterlässt. Außerdem ließe sich das nie mehr korrigieren. Dann lieber so und wir müssen eben etwas vorsichtiger damit umgehen, wie mit einem „rohen Ei“. Eine andere Möglichkeit wäre ein noch feinerer Schliff. Meiner Erfahrung aus den Anfangsjahren meiner Bildhauerei nach kann das die Unempfindlichkeit durchaus erhöhen.

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Langsamer Frühlingsstart

Im letzten Jahr die plastischen Gestaltungen, dieses Jahr ist es mir recht früh gelungen, die Grußkarten für Ostern fertigzustellen. Dann ist es nicht wieder eine Aktion im letzten Moment und M. kann ihre Grüße rechtzeitig zur Post geben. Aus den für diese Karten ausgewählten Motiven will ich auch mindestens eines für meine Microstock-Portfolios reservieren. Länger habe ich dort keine Feiertagsmotive mehr ergänzt. Dieses ist qualitativ durchaus geeignet und hat gut Chancen, angenommen zu werden. Mal sehen, vielleicht zieht es ja in der diesjährigen Saison auch schon Interessenten an. Die Baumlandschaft wird sich in diesem Frühjahr langsam entfalten und wie es aussieht, wird auch die kommende Woche keinen größeren Sprung mit sich bringen. Das ist eigentlich gut für manche empfindlichen Gehölze und vor allem gut für die Honigernte, denn die Frostgefahr ist später natürlich geringer. So werden die Honigtracht sich geschützter entwickeln können. Warum V. mit seinen Völkern jetzt im dritten Jahr derartige Verluste verzeichnen musste, ist auch nach seinem heutigen Besuch einer Vortragsveranstaltung, an der viele Kollegen teilnahmen, nicht klar. Auch bei diesen waren die Verluste groß, bis zu 50 %, aber eben nicht nahezu 100. So bleibt es eine sehr offene und zermürbende Frage, die lediglich für Spekulationen Freiraum lässt.

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Vorösterliche Gestaltungsarbeiten

In der Vorosterzeit des letzten Jahres waren sie mein ganzer Stolz. Vor allem, weil es mir nach Jahren erstmals wieder gelungen war, eine auf das Osterfest bezogene bildhauerische Arbeit zu realisieren. Und die beiden mit sich kreuzenden Einschnitten versehenen Zedernholzeier sind auch sehr schön geworden. Nachdem H. P. sie später noch lackiert hatte, entfalteten sie endgültig ihre formale Schönheit. Dann einige Tage nach den Feiertagen die große Überraschung. Die Oberfläche begann zuerst stärker als gewöhnlich zu glänzen, schließlich bei den damals schon höheren Temperaturen regelrecht zu schmelzen. Die einzige Erklärung: Offenbar hatten die in dem Zedernholzblock reichlich gespeicherten ätherischen Öle den Lack von innen her aufgelöst. Am Ende war die Oberfläche nahezu vollständig ruiniert, der Lack in den Hirnholzlagen fast ganz eingezogen und an anderen Stellen unregelmäßig dick verteilt. Heute hatte ich mir vorgenommen, den Lack wieder vollständig abzuschleifen, um den ursprünglichen Gesamteindruck wiederherzustellen. Das war nach mehreren Stunden dann endlich gelungen. Jetzt ist die Oberfläche wieder homogen, allerdings ungeschützt. Ich werde es erst einmal so belassen, wahrscheinlich sogar dauerhaft, denn diese Holzart benötigt offensichtlich Luft. Die üblichen Möglichkeiten der Oberflächenbehandlung versagen in dem Fall, und ein Tränken mit Ballistol würde vermutlich eine fleckige Anmutung nach sich ziehen, wegen der unterschiedlich starken Aufnahme auf der Oberfläche der abgerundeten Form. Moren wird mich Ostern erneut beschäftigen. Die Durchsicht und Bearbeitung des letztjährigen Ostermotive und die Herstellung einiger Grußkarten stehen auf dem Programm.

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Frühlingsanfang

Der Weißdorn ist in diesem Frühjahr mit am weitesten fortgeschritten. Die zackigen Blätter stehen ganz kurz davor, sich auszubreiten, waren am Mittag aber noch weitgehend zusammengefaltet. Gefährlich werden könnte es schon noch in den folgenden Nächten, wenn die Temperaturen empfindlich nah an den Gefrierpunkt heranreichen. Deshalb ist noch keine Entwarnung möglich. Sensibel wie die Bäume sind, zeigen sie wohl deshalb noch Zurückhaltung, die Jahreszeit damit weiter vor sich herschiebend. Für uns ist der Frühling aber gefühlsmäßig schon präsent an diesem Tag des astronomischen Frühlingsanfangs. Und mit ihm die Erwartung des Osterfestes. M. ist diesmal früh dran mit den Osterdekoration und hat eigentlich Recht damit: Kurz vor den Feiertagen erst eingerichtet, hat man doch recht wenig davon. So sind wir dabei, die strengen Regeln der Fastenzeit zu Gunsten der Frühlingsgedanken und Frühlingsäußerungen zu lockern.

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Baumschnittdiskurse

Die letzte Gelegenheit, Gehölze zurückzuschneiden, wurde heute im Bauernkalender angemahnt. Na ja, es kommt natürlich auf die Art an. Den Feigenbaum könnte man auch noch etwas später zurückschneiden. Und manchmal ist zu früh auch ungünstig, vor allem wenn noch mit Nachfrösten zu rechnen ist. Ich bin ganz froh, das für den Maulbeerbaum schon erledigt zu haben. Bei den übrigen Bäumen im Garten ist das eher nicht nötig, beim Feigenbaum zwar schon, aber der ist in so desolatem Zustand, dass ich es nicht wagen will. Wir warten einfach ab, ob er sich in diesem Jahr noch einmal entwickeln kann. Wenn nicht, wird er wohl keine große Zukunft mehr haben. Bleibt nur die Frage, ob wir dann einen neuen pflanzen sollen, oder eher doch darauf verzichten. Denn der Standort ist für diese Art einfach nicht ideal. Nur für M. hätte ich schon gerne ein Exemplar ihres Lebensbaums in unserer Nähe.

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Orientierungsaufgaben

Inzwischen erkennt man bei den Weißdornsträuchern, dass die Blattknospen ihre dunkle Hülle abgelegt haben und die Blätter in noch zusammengefaltetem und in Knospenform gepresstem Zustand an den Zweigen sitzen. Sie trauen sich noch nicht, sehen vermutlich das kältere Wochenende voraus bzw. fürchten die frostigen Nächte, die wir in den letzten Tagen erlebt haben. Den richtigen Zeitpunkt für einen Entwicklungsschritt zu finden, die Bäume haben dafür ihre ganz eigenen Antennen, um die ich sie manchmal beneide. Bei uns geht das über ein sehr viel komplizierteres System sich gegenseitig beeinflussender biologischer, kultureller und sozial-kommunikativer Faktoren, die sich im Laufe des Lebens, abhängig von Situationen immer wieder verändern können, was uns häufig vor große Orientierungsaufgaben stellt.

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Privatwaldwechsel

Das familiäre Dauerthema Privatwald scheint nun unverhofft rasch erledigt zu sein. Jedenfalls hat V. sich jetzt endlich dazu entschlossen, das bereits zu zwei Dritteln entwaldete schmale Stück abzugeben. Dass der künftige Besitzer ein Holzbildhauer ist, der dort seine Freiluftwerkstatt einrichten will und außerdem noch selbst Brennholz benötigt, finde ich klasse. Vermutlich hätte sonst auch kaum jemand Interesse gehabt. Ohne die Bäume ist es tatsächlich nicht mehr sehr nützlich. So wird ein unter uns eher strittiges Thema doch noch ein versöhnliches Ende finden. Möge es dem neuen Besitzer viel Glück bringen.

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Naturkulturkonglomerat

Es ist jetzt ähnlich wie im Vorjahr. Der Frühling ist schon spürbar, wenn auch noch nicht so heftig wie 2014, noch nicht so warm und sonnig. Deswegen ist es auch zweifelhaft, ob die besonders sonnenhungrigen Bäume, wie unser Feigenbaum, eine ähnliche Hochphase erleben werden. Es hängt davon ab, ob die Wärme früh genug kommt und vor allem das Licht über lange Monate keine Einbrüche erlebt. Eines ist absolut gleich. Diese Stille und die abwartende Haltung der Menschen. Es scheint, als ob man die Wochen vor Ostern noch genießen möchte, erst später neue Projekte in Angriff nehmen will. Fastenzeit als für viele unbewusste Zeit der Reflexion und des Müßiggangs? Vielleicht ist da was dran. Und wie so häufig hängt das sehr stark mit den Eindrücken von Wetter und Landschaft zusammen, die sich mit der Symbolik des bevorstehenden Feiertags ergänzen. Es ist, wie wenn man in der zeitlichen Marke des Feiertags den Auftakt zum eigentlichen Jahresaufbruchs entdeckt.

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Vorfrühlingsstadien

Während des Sonntagspaziergangs war der Temperaturanstieg schon zu spüren. In einzelnen Windböen noch frisch, setzte sich doch schon eine höhere Durchschnittstemperatur durch. Und die Bäume und Sträucher stehen erkennbar vor der positiven Entscheidung für den frühlingshaften Neuanfang. Am deutlichsten war es heute an den Haselsträuchern zu erkennen. Die Blattknospen sind dort so dick und prall, dass es keine zwei Tage mehr dauern kann. Mit den großflächigen Haselblättern wird gleich ein erkennbar grüner Akzent in der Landschaft auftauchen und den Frühling damit schon farblich sichtbarer machen. Recht schnell werden die Ahorne nachziehen. Und dann kommen auch schon die ersten weißen Blüten, zunächst von Schlehdorn. Ich freue mich sehr auf die Spaziergänge und Beobachtungen der kommenden Tage.

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Vegetabile Atempause

Mit dem Rückschnitt des Maulbeerbaums hätte ich mich dann doch nicht so beeilen müssen. Aber der vergangene Samstag war wesentlich geeigneter für diese Arbeit. Jetzt, eine Woche später ist an dem Baum noch keine Veränderung feststellbar. Die dort verlorene Uhrenkrone konnte ich ebenfalls noch nicht finden. In dem Moos, das direkt unter dem Baum wächst, ist die Wahrscheinlichkeit auch nahe Null. Der Baum wird nach dieser Aktion eine kleine Atempause benötigen, bevor er neu austreibt. Und überhaupt sind die Maulbeerbäume ja eher Spätzünder, die dafür im Sommer so richtig zur Hochform auflaufen. Dieses Jahr wird er wohl weiter am Stamm zunehmen und hoffentlich seine Krone kompakter ausbilden als bisher. V. war heute in puncto Bienen erstmals wieder positiver gestimmt, nachdem er erfahren hatte, dass er vier Völker bekommen wird. Wieder einmal ein Neueinkauf, der notwendig wird, da diesen Winter kein einziges vollständiges Volk überlebt hat. Mit dem Einkauf, der wohl in zwei Wochen abgeschlossen sein wird, hat V. nebenbei einige Tipps erhalten, die er für die Behandlung seiner Bienen nutzen kann, um im kommenden Frühjahr dieses Drama hoffentlich nicht mehr erleben zu müssen.

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Frühlingsmotivation

Die Sonne habe ich heute genossen, einer der ersten wirklich lichtreichen Tag, die zeigen, dass es auch beim Wachstum der Bäume jetzt aufwärts gehen sollte. Jedenfalls rechne ich mit einer Beschleunigung, die den Frühling endgültig ankommen lassen wird. Vorher noch einige frostige Nächte, und dann werden sich die teils schon in Wartehaltung befindlichen Blätter- und Blütenknospen zu öffnen wagen. Eine gute Zeit für Spaziergänge kommt dann, und endlich gibt’s wieder mehr Anreize und Motive fürs Fotografieren, das ich so vernachlässigt habe. Der Frühling wird einiges wieder aktivieren, was für uns in der Winterkälte erstarrt war.

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Verborgene Farben und Formen

Beim roten Hartriegel konnte ich heute schon die Blattknospen identifizieren. Man sieht die Blätter in ihrer quasi embryonalen Form, nicht mehr ganz eingeschlossen, sich gerade schon aus der Knospenform lösend. Aber sie wagen es noch nicht, sich aufzufalten. Beim Schlehdorn kann man die Blütenknospen an den kleinen Verdickungen deutlich erkennen, und dass sie jederzeit, wenn es bald schon anhaltend warm ist, über Nacht aufspringen können. Alles ist schon angelegt und wartet nur noch auf den richtigen Zeitpunkt. Dabei ist es äußerlich noch weitgehend unscheinbar, die künftigen Farben und Formen bleiben uns noch einige Tage verborgen.

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Einzigartige Frühlingserwartung

Das ist eine so schöne frühlingshafte Atmosphäre, die mir jetzt schon auf dem Streifzug durch die Landschaft begegnet. Dabei haben die Bäume noch gar nicht begonnen, Blätter auszubilden. Diese Jahreszeit finde ich fast am spannendsten, denn es steht uns noch bevor, dass quasi über Nacht das erste zarte Blattgrün an den frühen Arten zu finden ist. Zu den ersten werden die Spitzahorne und der Hasel gehören. So lange müssen wir uns noch mit den eher unscheinbaren Blüten der Hasel- und Weidensträucher begnügen, und mit den noch weitgehend geschlossenen Kätzchen der Erlen. Mit dem Zunehmen der Farbe kommt erst richtiges Leben in den Frühling. Und dann geht’s auch meist sehr schnell. Es ist diese Explosion, vielleicht auch nur die Erwartung derselben, die diese Zeit des Jahres so einzigartig macht.

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