Archiv für Juli 2013

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Lichtkonkurrenz

V. wird dieses Jahr doch recht viele Nashi-Birnen ernten können. Die Früchte entwickeln sich gut. Und der Baum wuchert vor Blattgrün. Leider sind auch die neuen Asttriebe wieder sehr weit herausgewachsen. Das nimmt unserem Feigenbaum doch einiges an Licht. Deshalb bin ich trotz der vielen anhaltenden Wärme nicht ganz sicher, ob die Zeit noch reicht, die Früchte bis zur Reife zu bringen. Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn M. nach dem letztjährigen Ausfall für einige Wochen täglich Feigen zu ihren Malzeiten essen könnte. Das wird sich dann aber in Richtung Frühherbst verschieben.

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Farbige Landschaftstupfer

Trotz der mäßigen Sonne während der letzten Tage könnte es in diesem Juli doch noch eine sehr gute Sonnenstundenbilanz geben. Im Vergleich mit den letzten 3 Jahren einer der besten Sonnenlichtmonate überhaupt. Ich hoffe sehr, das war es jetzt nicht schon und der Spätsommer gestaltet sich ebenfalls freundlich und stabil. Das wäre ein leichter Übergang von der Urlaubszeit in die produktive Hochzeit des Jahres. Eine Phase, in der man leichter neu starten kann, eher den Mut zum Angehen neuer Projekte verspürt. Jedenfalls beobachte ich das seit langem so. Eine gute Zeit auch, um die Motivwahl von den lichten Blattmotiven in Richtung der Baumfrüchte zu verschieben. Die präsentieren sich und ihre Träger zunehmend farbenfroh und in diesem Jahr auch üppig. Am dominantesten natürlich die Rottöne, zurzeit vor allem bei den Ebereschen und den bereits knallroten und sehr reifen roten Heckenkirschen. Weißdorn- und Pfaffenhütchen früchte sind noch grün. Und auch von den Hagebutten habe ich das rote Mäntlein noch nicht gesichtet. Bald schon werden sich die Farbakzente verstärken, um weitere rote und schwarz-blaue Landschaftstupfer.

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Mehr Baumobst

Die neuen abstehenden Triebe der Efeuhecke habe ich am Abend erneut gekappt. Ich erledige das lieber etwas öfters, als dass in längeren Abständen zu viel zusammen kommt. Das kann dann schon mal eine mehrere Stunden währende Arbeit werden. Zu gießen gab’s diesmal nicht so viel, da sich die Feuchtigkeit der Regenschauern im Boden gehalten hatte. Schließlich war den ganzen Tag über Hochnebel und kaum ein direkter Sonnenstrahl hat die Erde berührt. Aber der Sommer wird zurückkommen und die Süße in die Früchte treiben, auf dass wir ab der Zeit des Altweibersommers sicher mehr Baumobst als in den Vorjahren erwarten dürfen.

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Gartenszene mit Bäumen

Die Abkühlung hat den ganzen Tag angehalten. Ohne auch nur einen wirklichen Sonnenstrahl. Das hatten wir schon lange nicht mehr, es war dennoch notwendig. Denn die Hitze hatte sich derart eingenistet, dass dieses Ventil einfach notwendig wurde. Wenn ich den Blick in Richtung Garten schweifen lasse, finde ich eine Kulisse vor, die an einen tropischen Regenwald erinnert. Alles überbordend grün, auf dem Höhepunkt der Wachstumsfreude sozusagen. Und der Regen dieser Tage tut das seine, zwischendurch für kräftiges Höhen- und Breitenwachstum zu sorgen, Blüten und erste Früchte sich entwickeln zu lassen. Bei unserem über den Winter so gebeutelten Feigenbaum bin ich zuversichtlich, dass er bis zum Spätherbst noch essbare Feigen hervorbringt. Es sind jetzt schon zahlreiche mittelgroße Früchte zu sehen, die in ca. 2 Monaten soweit sein könnten. M. würde sich freuen. Und nach der Nullernte des Vorjahrs wäre es sicher auch für den Baum selbst ein Erfolgserlebnis. Aber auch wenn es nichts werden sollte. Er scheint die Nachbarschaft von Ginkgo, Nashi und die etwas entferntere Anwesenheit von Stechpalme und Walnussbaum zu mögen. Ein Ensemble, das in den letzten Jahren zu einander gefunden hat und das für mich schon fester Bestandteil der Gartenszene geworden ist.

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Archivarbeiten

Ganz schön heftig. Außer zum Blumengießen dem obligatorischen Gartenbäumebesuch habe ich mich heute kaum vor die Tür gewagt. Ich schätze, das war der bisher heißeste Tag dieses Jahres. Aber es gab auch sonst genug zu tun. Zum Beispiel mit meinen 10 Archivkisten, die ich inzwischen vollständig befüllt habe, die eine Hälfte mit Ms Sachen und die andere mit eigenen. Dafür mussten andere weniger gut stapelbare und unterschiedlich große Kartons entsorgt werden. Anders wäre die Maßnahme kein Gewinn gewesen. Immerhin konnte ich in den letzten Monaten die Übersicht über meine Arbeitsmittel und Informationsmaterialien deutlich verbessern und gleichzeitig pflegeleichter gestalten.

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Jahreszeitenwunsch

Das gleiche Bild wie an den Vortagen: Bis zum frühen Nachmittag bewölkt mit Hochnebel. Und dann sorgt die Hitze für tropisches Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit. Da fühlt sich besonders der Efeu wohl. Schon wieder sind überall neue abstehende Triebe zu sehen, so dass ich demnächst wieder die Schere bemühen muss. Und bis zum Herbst wird sich diese Wuchsfreudigkeit sicher nochmal öfters bemerkbar machen. Gut so, denn dieses Aufbäumen der Vegetation haben wir so lange in diesem Jahr vermisst. Allerdings würde ich mir jetzt einmal wieder angenehm warme und nicht so schweißtreibende Hochsommertage wünschen. Einen August, der uns mit konstantem Sonnenschein versorgt und später in einen milden Altweibersommer übergeht. Das wäre mein gegenwärtiger Jahreszeitenwunsch.

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Ginkgo-Stütze

Der Ginkgo kommt von heute Abend an mit nur noch einer Anbindung aus. Die Stütze aus Stahlstab und Aluminiumrohr-Verlängerung wird er zwar noch eine Weile benötigen. Aber der Stamm ist im unteren Abschnitt bereits so stark, dass die Verbindung an der Stelle eigentlich keinen Sinn mehr macht. Nur noch weiter oben bleiben Stamm und Stütze verbunden, so dass auch starker Wind keine Gefahr sein kann. Ein Verfahren, das in den vergangenen Jahren hervorragend funktioniert hat und zudem auch optisch unauffälliger ist als die sonst übliche dreiteilige Stütze mit der Anbindung über Bastseile. Ich bin recht zuversichtlich, dass der Baum in 2-3 Jahren ganz alleine Wind und Wetter standhalten kann. Der höchste im ganzen Garten ist er heute schon.

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Nicht ungetröstet

Das subtropische Klima lässt inzwischen auch unsere Weinreben üppig wachsen. Die Triebe sind lang, das Laub satt grün und großblättrig. Auch die Trauben hängen jetzt schon in ungefähr der Hälfte ihrer endgültige Größe noch grün an den Reben. Ideale Wachstumsbedingungen in dieser Zeit des Jahres, besonders wenn es zwischendurch diese Gewitterregen gibt. Nur später im Herbst müssen dann noch schöne trockene Indian Summer-Tage nachkommen, welche den Früchten ihre Reife und dem Wein seine besondere Süße verleihen. Mit Bezug auf diese Vegetationsbeobachtungen würde ich derzeit mit einem Zitat aus dem Werk von Johannes Kühn sagen: ,,Ganz ungetröstet bin ich nicht.“

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Recycling-Kunststoff


Ich bin froh, dass meine jüngsten Recycling-Kunststoff-Bilder bei fotolia angenommen wurden. Dieses Motiv, das ich vor etwa zwei Jahren schon einmal aufgegriffen hatte, fasziniert mich. Eine Mischung zwischen aktueller Nachhaltigkeitsdiskussion und Kindheitserinnerung. Ein spielerisches Element ist sicherlich auch dabei. Einen wirklichen Gegensatz zu meinen sonst bevorzugten Naturstrukturen sehe ich nicht. Offenbar sehen das die Hersteller solcher Platten, aus denen Abfallbehälter für den öffentlichen Raum hergestellt werden, ähnlich. Denn sie werden inmitten einer gestalteten Naturlandschaft platziert. Und man stört sich nicht wirklich daran. Vielmehr sieht man in den bunt getupften als Altkunststoffen recycelten Platten, die den Bäumen des Flussdamms gegenüberstehen, eine ernsthafte Anstrengung in Richtung Ressourcenschutz und Energiesparen. Themen, die allgemein positiv besetzt sind, gerade unter uns Deutschen. Deshalb finde ich solche auf den ersten Blick etwas primitiv wirkenden Werkstoffe aus flüchtig verschmolzenen Kunststoffen auch nicht peinlich. Sie verkörpern in ihrer charmanten Unvollkommenheit vielmehr die ersten und gerade deshalb wohl überzeugendsten Ansätze des zeitgenössischen Recyclinggedankens.

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Rückblickhitze

Die Wärme reichert sich gewissermaßen an in der Luft. Damit nähern wir uns der Situation wie vor etwa zehn Jahren, als wir hier den deutschlandweiten Hitzerekord von über 40 Grad hatten. Ich erinnere mich an diese Zeit, als ich zur Mittagszeit vor die Tür des Altbaus trat, in dem ich damals arbeitete, und im ersten Moment dachte, gegen eine zähflüssige unsichtbare Mauer zu stoßen. Die berüchtigte stehende Luft, die war an diesen Tagen tatsächlich spürbar. Der folgende Spaziergang fiel dann schneller und kürzer aus als gewöhnlich und hatte das kühlende Dach eines Spitzahorns zum Ziel, unter dem ich mich so weit abkühlen oder austrocknen konnte, dass der Rückweg überstehbar war. Im Haus selbst mit seinen dicken alten Mauern war es mehrere Wochen der Hitzewelle lang sehr angenehm. Bis die Wärme auch dieses Mauerwerk durchdrungen hatte und dann die Arbeitstage weniger entspannend wurden. Aber so weit muss es ja diesmal nicht kommen. Zumindest für die Nacht sind Schauern angesagt. Hoffentlich, denn unsere Gießwasservorräte sind weitgehend aufgebraucht und V. hat das verschmutzte Restwasser aus dem Becken gepumpt, um dem Rasen und den Gartenpflanzen einmal eine kräftige Dusche zu gönnen. Das muss also jetzt wieder ausgefüllt werden. Eine Nacht Regen wäre da nicht schlecht.

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Markteindrücke

Beim monatlich stattfindenden Antikmarkt in S. waren es wieder einmal die Bäume, in dem Fall die um den großen Marktplatz gruppierten knorrigen Platanen mit ihren zwar kleinen Kronen, aber großflächigen Blättern, die Händlern und Besuchern viel Schatten spendeten. Bei prallem Sonnenschein eine Wohltat und auch die Voraussetzung, einen solchen Markt mit Genuss besuchen zu können. Schade nur, den Stand mit der sagenhaften Sammlung von Knöpfen habe ich zwar gefunden. Beim mitgebrachten Objektiv hatte ich mich zuvor allerdings verschätzt. Es war mit dem Makro nicht möglich, die Knopfsammlungen frontal von oben zu fotografieren. So sind leider keine überzeugenden Ausschnitte entstanden. Und auch mit meinem zweiten Vorhaben, dem Auffinden alter Handschriften auf ungefaltetem vergilbtem Schreibpapier war ich leider nicht erfolgreich. Ein handschriftliches Kochbuch wäre nicht schlecht gewesen, vor allem eine einzelne Seite, die eingelegt war, da auf ihm zum einen die Schrift sehr schön geschwungene Federstriche zeigte und zum anderen die vorhandene Linierung des Papiers fast nicht erkennbar war. Aber der Preis war einfach zu hoch. So werde ich bei kommenden Märkten mein Glück erneut versuchen.

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Seeblick unter Linden

Eine sehr schöne Wiederholung des Open Air-Erlebnisses vom Vorjahr. Diesmal war das Wetter unübertroffen gut. Die Jacke war bis in die Dunkelheit hinein nicht notwendig. Und transporttechnisch waren wir diesmal wesentlich besser vorbereitet. Das Beste: Der Standplatz. Fast identisch mit dem Vorjahr, nur etwas seitlich mit noch besserem Blick auf die Bühne und vor allem im schattigen Schutz zweier Linden. Deren Zweige rahmten von oben herabhängend zwar auch den Bühnenblick etwas ein, aber Orchester und Dirigent waren dennoch gut zu sehen. Ein wirklich schöner Abend, der mit einbrechender Dunkelheit an atmosphärischer Dichte noch wachsen konnte. Wesentlich dafür ist sicherlich die idyllische Lage am See und die zwar künstliche, aber doch landschaftsarchitektonisch sehr ansprechende Gestaltung des Freiluft-Freizeitzentrums.

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Tropisches Klima

Allmählich scheint der Sauerstoffgehalt in der Luft geringer zu werden. Man merkt es daran, dass die Menschen immer lethargischer werden. Eine nicht so schöne Begleiterscheinung des unverhofft intensiven Hochsommers. Tropisches Klima, das bisher den Bäumen gut zu bekommen scheint. So hoffe ich, dass wir morgen Abend im Schatten der Bäume eine atmosphärische und entspannende Konzertveranstaltung erleben werden, von ihrer Energie etwas abzapfen können. Ganz besonders freue ich mich auf den Sonntag, der hoffentlich von positiven Eindrücken und Ruhe geprägt sein wird.

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Weniger Ablenkung

Nun soll es sogar einer der trockensten Juli-Monate werden. Wer hätte das noch vor einem Monat erwartet. Es ist, als ob der Hochsommer uns für das erste Katastrophenhalbjahr entschädigen wollte. Die Hochzeit des Urlaubs hat auch etwas für sich. Als Arbeitender kann man sich mit weniger Ablenkung auf seine Projekte konzentrieren. Gut für die Kreativität. So wünsche ich mir einen möglichst ausgedehnten warmen Sommer, der neue belebende Gedanken und Konzepte möglich macht. Im Schatten unserer Gartenpflanzen, und mindestens einmal am Tag im Angesicht der vor Lebensfreude strotzendem Bäume und Sträucher meiner Lieblingswege.

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Angenehme Sommerseiten

Die Blumen haben in diesen Tagen enorm viel Durst. Da geht uns allmählich schon das gesammelte Regenwasser zu Neige, obwohl der Regentank ein ziemlich großes Fassungsvermögen besitzt. Na ja, vielleicht kommen wir noch einige Tage mit dem Wasser aus unserem Becken aus. Und dann wird es sicher auch nochmal regnen. Den Bäumen scheint die endlich einmal anhaltende Wärme und Regenfreiheit bisher nicht zu schaden. Sie entwickeln sich prächtig. Sowohl draußen als auch im Garten. Besonders stark zugelegt hat der Ginkgo. Der Feigenbaum hat sich nach seinem schlimmen Winter und dem folgenden Rückschnitt wieder gut entwickelt und eine als solche erkennbare Krone ausgebildet. Und sogar die winzigen Gleditschien scheinen den Witterungsverlauf dieses Jahres zu mögen. So viel Höhe konnten sie bisher nicht in einem Jahr zugewinnen. Also können wir uns für unsere Pflanzen freuen und selbst jetzt auch die angenehmeren Seiten des Sommers erleben.

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Neue Gestalt fürs Baumtagebuch geplant

Das Vorhaben einer Neugestaltung des Baumtagebuchs geht mir immer noch durch den Kopf. Genügend spannende Ansätze dazu hätte ich, die neueste Techniken miteinbeziehen. Aber es wäre eben auch notwendig, eine inhaltliche Revision durchzuführen, was ein zeitliches Problem darstellt. Dennoch, das Jahresende ist gegenwärtig meine Zielmarke, bis zu der ich versuchen will, das Redesign umzusetzen. Ich kann mir vorstellen, dass sich daraus neue Synergien ergeben können, wenn meine eher demonstrativen Webpräsenzen um eine wieder stärker interaktiv angelegte bereichert werden.

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Leckeres Baumobst

Ein eher drückend warmer Tag, aber doch noch recht sonnig. Wir wollen uns nicht beschweren, wo der Sommer endlich auch die Früchte reifen lässt. Die sind in diesen Tagen bei uns fester Bestandteil der Mahlzeiten: Brombeeren, Himbeeren, Maulbeeren, Kirschen. Alle habe ich schon zu Milchshakes verarbeitet oder als Dessert einfach so gegessen. Kirsch-Milchshakes sind aber etwas gewöhnungsbedürftig. Die anderen Früchte eignen sich ganz hervorragend dafür. Im Herbst werden dann Zwetschgen und Äpfel folgen, wenn wir Glück haben auch noch ein paar Feigen, die gerade dabei sind sich als kleine grüne Fruchtansätze zu zeigen. Nur mit Mirabellen sieht’s mal wieder schlecht aus. Dabei mag ich die am meisten. Leider sind die Bäume oben bei Vs Bienenhaus in den letzten Jahren fruchtlos geblieben. Und der wilde Mirabellenbaum weit oben ist schwer zu erreichen. So wird’s möglicherweise dieses Jahr nichts mit leckerem Mirabellenkuchen.

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Ganz gute Bilanz

Soll sich noch einer beschweren, wir hätten keinen Sommer in diesem Jahr. Intensiver als in diesen Tagen kann er kaum noch werden. Das entschädigt irgendwie für das lange Warten, fällt manchmal aber auch etwas zu heftig aus. Ich hoffe vor allem, es wird die Energien mobilisieren, die wir für unsere Arbeit so dringend benötigen und so manche Motivation anstoßen. Den Pflanzen im Garten und draußen in der Landschaft gefällt es so jedenfalls sehr. Anders als die Nutzgehölze wie Apfel, Birne, Zwetschge und Kirsche sieht es bei den Fruchtsträuchern sehr gut aus. Die Weißdornhecken sind übervoll von noch grünen Früchten. Ebenso die Ebereschen und roten Heckenkirschen. Ich hoffe, auch die Pfaffenhütchen werden sich gut entwickeln und im Herbst schöne Motive bieten. Auch die Kastanien und Walnüsse versprechen eine ganz gute Ernte. Unterm Strich eine ganz passable Bilanz. Wenn nur die Extreme nicht wären.

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Neue Kanteln

Gut, jetzt sind alle Weißdornabschnitte gerettet. Und werden hoffentlich schneller trocknen. Andere, etwas ältere Stücke habe ich in Kantelform gesägt, das letzte Stadium, bevor ich sie vielleicht in 3 Monaten verarbeiten kann. Bei den frischen Trompetenbaumkanteln könnte es sogar etwas schneller gehen. Das Holz ist ziemlich porenreich, da ist mit einer kürzeren Trockenzeit zu rechnen. Und einige helle Holunderstücke sind auch schon fast verarbeitungsfähig. Sieht so aus, dass im Herbst einige Neuproduktionen anstehen, die mein Sortiment im Bereich Wunschbaum-Armbänder wieder ausweitet. Vorher muss ich noch die zahlreichen Partner-Armband-Kombinationen abbilden, die sich in den letzten Monaten angesammelt haben. Also wieder etwas Zeit reservieren für die freistellende Bildbearbeitung.

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Wieder Weißdorn

Ein sehr wohltuendes Sommerklima. So ist es mir trotz des späten Starts am Nachmittag nicht schwer gefallen, das Armbandprojekt doch heute schon abzuschließen. Gut so, denn dann bleibt der Samstag für andere Dinge. Zum Beispiel sind mir die stärkeren Abschnitte des Weißdorns, die ich vor einer Woche gesägt und eingewachst hatte, nun doch gerissen. Da hat dann auch die dicke Wachsschicht nichts genützt. Ich werde sie wohl teilen müssen, damit die Risse nicht unkontrolliert weitergehen. Das wäre einfach zu schade für das seltene Material.

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Angenehmes Arbeitsklima

Wirklich schön ist das kunsthandwerkliche Arbeiten an diesen angenehm temperierten Sommertagen. So freue ich mich auf den zweiten Arbeitsschritt bei dem aktuellen Baumkreisarmband. Eine Gelegenheit, den charakteristischen Geruch aller Hölzer des Baumkreises in Erinnerung zu rufen. Und mit ihm die symbolischen Implikationen, die ich mit jeder Art verbinden kann und die von vielen Menschen geteilt werden. Bei den Streifzügen zwischendurch im Garten ist mir aufgefallen, dass einer unserer drei kleinen Gleditschien einen kräftigen Wachstumsschub hingelegt hat. Das ist vielleicht der einzige der mühsam hochgepäppelten Bäumchen, die tatsächlich einmal ein richtiger Baum werden könnten. Ansonsten hatten wir mit den Gleditschien bisher nicht das glücklichste Händchen. Sie scheinen etwas zu benötigen, was sie in unserem Garten und der Erde, in der sie gepflanzt sind, nicht in optimaler Zusammensetzung vorfinden. Vielleicht kommen wir noch dahinter.

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