Archiv für Oktober 2011

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Synchronizität und Baum-Winter

Ein Tag, der fast vollständig im Zeichen der Vergangenheit stand. Eine Vergangenheit meiner Mutter sozusagen, die nur indirekt mit mir in Verbindung steht und mich dennoch etwas angeht. Und da fühle ich mich angesichts der Schilderungen von noch lebenden Zeugen der damaligen Zeit stärker berührt als durch manche politische Diskussion von heute. Ich habe den Eindruck, dass man sich mittlerweile auf einer Kunstebene bewegt, mit selbst erschaffenen Luxusproblemen, die aber so weit verbreitet sind, dass sie sich zu substantiellen Krisen auswachsen. Das uns diese Fragen am Vorabend von Allerheiligen beschäftigen, ist natürlich kein Zufall. Deutlichere Synchronizitäten wie im Rahmen von Diskursen über Leben und Tod erlebe ich selten. Auch die Bäume stellen sich auf ihren symbolischen Tod ein. Der Feigenbaum wirft jetzt schon seine Früchte ab, so als ob er sich aller Relikte seiner Wachstums- und Fruchtzeit entledigen wollte. Und Wahrscheinlich ist das auch so. Also noch einige Tage für die allerletzten Früchte. Und dann ist der Baumwinter endgültig angekommen.

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Wechselhafter Monatsabschluss

Na ja, nach dem schönen Sonnennachmittag gestern war der heutige Sonntag sehr düster und ließ nahezu keinen Sonnenstrahl durch. Dann war die Vorhersage vom goldenen Oktober zum Ende des Monats wohl doch nicht ganz richtig. Dennoch Anfang November verspricht angenehme Temperaturen und vielleicht zumindest zeitweisen Sonnenschein. Dann werden wir wohl auch die Wandelröschen in Sicherheit bringen. Und in der Zeit, die weniger zum Aufenthalt im Freien einlädt, können wir ja dem Thema Weihnachten wieder den nötigen Raum widmen. Sogar an der diesjährigen Grußkarte habe ich schon gearbeitet. In den nächsten Wochen will ich aber noch Varianten durchprobieren. Und Ms Dokumentationsprojekt will ebenfalls noch weiterentwickelt werden.

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Lichter der Ewigkeit

Gs Grab ist wieder sehr schön geworden. Das Vorbereiten zu Hause war schon nützlich, so konnte ich mich auf das symmetrische Legen der Tannenzweige konzentrieren. Allein waren wir nicht, viele haben das schöne Nachmittagswetter genutzt, um vor Allerheiligen die Gräber ihrer Angehörigen zu pflegen und zu schmücken. Ich fand es schön, dass unser Ritual bei so schönem Sonnenschein und für Oktober sehr warmen Temperaturen stattfinden konnte. Leichter als bei Kälte und Nebel erinnert man sich dann, dass die Verstorbenen auf einer anderen Ebene immer unter uns sind, als unsichtbare Lebensbegleiter. Am Abend haben wir dann, wie passend zu diesem Eindruck, unter www.lichter-der-ewigkeit.de zwei virtuelle Sterne für Ms Mutter und Vater geschaffen.

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Ermutigende Feigensaison

Es scheint immer noch nicht abgeschlossen zu sein. Denn heute konnte ich wieder 7 Feigen ernten. Allerdings sind sie jetzt meist kleiner und zumindest oberflächlich noch teils grün. Aufgeschnitten präsentieren sie sich dagegen oft gut ausgereift und auch süß im Geschmack. Also noch einige Tage, und wir können auf eine ermutigende Feigensaison zurückblicken. Und das, nachdem der Baum schon so gut wie tot gesagt war. Am Abend habe ich die Tannenzweige für Gs Grab vorbereitet. Ich hoffe, das Vorsortieren nach Größen erleichtert die Arbeit. Vor allem hoffe ich, dass es ausreicht und die Form wieder gut gelingt.

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Transzendente Gemeinschaften

Die Jahreszeit kommt der Beschäftigung mit der Vergangenheit entgegen. Je näher es zum Weihnachtsfest ist, desto mehr kann sich der Blick nach innen richten. Und manchmal gehört dazu eben auch der Rückblick in die eigene Biographie oder die der Vorfahren. Es ist so schade, dass ich über die Großeltern mütterlicherseits so wenig weiß, sind sie doch beide in jungen Jahren schon verstorben. Rund 70 Jahre ist das jetzt her, ein ganzes Menschleben. Da liegen unaufdeckbare Geheimnisse im Hintergrund, die vor allem deswegen von Bedeutung sind, weil man ihre Folgen nie erleben konnte. Und wer weiß, nein ganz sicher, die Biographien unserer ganzen kleinen Familie hätten sich in andere Richtungen entwickeln, zumindest aber andere, so nicht in Erscheinung getretene Facetten haben können. Vielleicht erleben wir nach Ms 70tem Geburtstag im Angesicht des Weihnachtsbaums eine neue Form von Gemeinschaft. Mit einer Reihe von Menschen, die wir nie kennengelernt haben, die aber ganz sicher immer schon unter uns sind. Die Beschäftigung mit der biografischen Vergangenheit der Eltern und Großeltern hat mir das deutlicher ins Bewusstsein geholt.

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Auf Winter eingestellt

Ganz plötzlich haben sich die Blätter des Ginkgo gelb verfärbt. Und gleichzeitig hauchen die des Feigenbaums ihr Leben langsam aus. Viele sind schon abgefallen, andere sind schon ganz trocken und brüchig von den kalten Nächten. Beim Feigenbaum gibt es keine Herbstfärbung. Am einen Tag sind die Blätter noch grün, und einige später dann schon fast schwarz und fallen dann auch schon ab. Schade, denn dann wird aus den zahlreichen halb ausgereiften Feigen wohl nichts mehr. Immerhin haben wir es in diesem Jahr auf 165 Früchte gebracht, der bisherige Rekord. Dass alles auf Winter eingestellt ist, zeigt auch z. B. das Wandelröschen. Zwar ist es immer noch übervoll mit bunten Regenbogenblüten, die bekommen jetzt aber eine pastellartige Blässe. Und auch das bedeutet, dass die Säfte langsam in den Wurzelstock zurückgehen. Demnächst werden wir ihn hinters Haus bringen. Und dann noch einige Wochen dort belassen, bis nahezu alle Blätter abgefallen sind. Dann wir er bis auf die Hauptäste heruntergeschnitten. Die Methode hat sich bewährt, denn dieses Jahr ist es wieder sehr schön und frühzeitig gekommen.

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Überdurchschnittliches Sonnenjahr

Heute bin ich in punkto Sonne in die Pluszone gerutscht. Tatsächlich hat die Sonneneinstrahlung dieses Jahres bereits jetzt das für unsere Region errechnete Jahresmittel überschritten. Verwunderlich ist das schon, denn der Hochsommer war ja alles andere als erfreulich, mehr Regen und Kälte als hochsommerliche Hitze. Es muss also an dem Jahrhundert-Frühjahr liegen, an dieser ungeheuren Helligkeit, die uns ab März erfreut hat, mit einem absoluten Höhepunkt im Mai, der viel mehr Sonne bescherte als Juni, Juli oder August. Und dann fiel der September wieder recht sonnenreich aus. Also im Schnitt doch ein sehr gutes Sonnenjahr. Die Pflanzen hat dieser ungewöhnliche Witterungsverlauf gefreut. Wir konnten das vor allem am Feigenbaum beobachten, der sich offensichtlich so wohl fühlte wie Jahre nicht mehr. Und uns mit einer bisherigen Rekordfülle an Früchten beschenkte. Möge der Wechsel in die dauerkalte Jahreszeit jetzt nicht zu krass ausfallen. Das nämlich würde die übers Jahr getankte Lichtenergie schnell wieder aufbrauchen. Und mögen die Bäume ihre Reserven schnell im Wurzelstock konservieren, um im Frühjahr 2012 problemlos in einen neuen Zyklus starten zu können.

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Wintergedanken

Schön, das erste Weihnachtsbild bei iStockphoto für dieses Jahr. Das Motiv, die Adentskerze lag jetzt eine ganzes Jahr brach. Merkwürdig, dass sich während des Jahres keine Interessenten einfinden. Ich denke aber, jetzt kommen die Weihnachtsgedanken häufiger. Und das unwirtliche Außen macht es einem auch leicht. Einige ziemlich grüne Feigen habe ich heute geerntet. Sie werden wohl zu den letzten gehören. Und beim Pflücken sind mir die Verletzungen des Baums aufgefallen, Relikte früherer Winter und Frostphasen. Ich habe etwas Angst um den Baum, hoffe, er wird diesen Winter gut überstehen, ohne im Frühjahr wieder ganz von vorne anfangen zu müssen.

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Frost-Hagebuttten

Die Hagebutten werden in dieser Jahreszeit ganz dunkelrot, weich und schrumpelig. Wenn die Fröste dann länger anhalten verfärben sie sich noch mehr und werden fast schwarz, wie verkohlt wirkend. Zurzeit bereichern sie aber mit ihrem Rest-Rot noch die Landschaft. Und bei dem schönen Nachmittagslicht ist es eine Freude, einen Spaziergang in der Sonne zu unternehmen. Dann gelingen auch gute Fotos, allein aus der natürlichen Helligkeit heraus, ohne dass die Lichtempflichlichkeit des Films erhöht werden müsste.

Vollreife Hagebutten

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Zypressen schneiden

Ein ganz schöner Gewaltakt ist das Schneiden der Zypressenhecke im Garten, wenn man es nur alle zwei Jahre erledigt. In dem Zeitraum haben sich die neuen Triebe zu dicken Ästen entwickelt, die selbst mir der starken Heckenschere nicht mehr zu kappen sind. Deshalb musste heute meistens die Kettensäge zusätzlich zum Einsatz kommen. Nach einigen Mühen stand der Garten am Nachmittag in lichterer Form vor unseren Augen, zumal die herbstliche Sonne im Laufe des Tages immer heller schien. Und einige große Säcke voller Grünschnitt, den V. zum Häckseln weggebracht hat. Einige Zweige haben wir zurückbehalten, da M. sie demnächst zum Binden der Weihnachtsgestecke benötigt. Auf Gs Grab ist nun auch alles für Allerheiligen vorbereitet. Nur das Auslegen mit Tannenzweigen steht noch aus.

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Individuelle Seele

So richtig scheint die Weihnachtssaison noch nicht in den Köpfen angekommen zu sein. Auch wenn die Kaufhäuser schon seit Wochen Weihnachtsabteilungen arrangieren und die ersten Angebote für weihnachtliche Werbung als Spam verschickt werden. An der geringen Nachfrage bei den Microstockagenturen sehe ich doch, wie weit das Fest und seine Vorbereitungen noch sind. Dabei hat das sonst immer genau um diese Zeit begonnen. Leider sind meine Favoriten-Weihnachtsmotive schon seit letztem Jahr in den Suchergebnissen abgerutscht. Insbesondere mein wunderbarer Dekorationsengel-Schnappschuss. Und dann die große und immer uferloser werdende Zahl guter Motive. Man fragt sich, wohin das noch führt, wenn täglich tausende neue Bilder hinzukommen. Bricht der Markt nicht irgendwann in sich zusammen? Na ja, alles ist in Veränderung. Umso beruhigender, dass meine Lieblingssujets ,,Bäume“ und ,,Vintage“ immer noch Interesse finden. Man sieht den Bildern eben auch an, ob jemand mit Leidenschaft dahintersteht. Sie tragen ein Stück der individuellen Seele mit sich.

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Winterverzögerung

Seltsames Muster: Trübe Tage und klirrende Nächte während der Woche. Sonnenschein tagsüber und Frost am Wochenende und -anfang. Na ja, so erhalten unsere Baumfrüchte wenigstens noch zeitweise ihre benötigte Portion Licht. Und mit dem Hereinholen der kleinen Gleditschien, des Wandelröschenstockes und der anderen frostempfindlichen Pflanzen können wir noch eine Weile warten. Gut so, denn jetzt schon den ganzen Alltag auf Winter umzustellen wäre mir zu früh, und auch zu lang. Schließlich kann man vor März in der Regel nicht damit rechnen, dass das Licht in spürbarer Dosis wieder zurückkehrt.

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Reifepause

Heute mal keine Feige. Es war bis zum Nachmittag auch so trüb, dass sich bei den Früchten nichts entwickelt haben kann. Immerhin sind noch einige dicke am Baum zu sehen. Und das Wochenende soll wieder mehr Licht bringen. Also, der ohnehin schon eingestellte Ernterekord kann noch einmal getoppt werden. Aber 200 werden es dann wohl doch nicht werden. Ich hoffe für M., dass die restlichen nicht den Frostfeigencharakter haben werden, der die letzten gekennzeichnet hat.

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Verwitterte Baumscheibe

Verwitterte Baumscheibe

Das ist eine meiner Motive vom gestrigen Spaziergang mit M.. Für eine Bridgekamera ist die Aufnahme nicht schlecht gelungen, auch wenn mit der SLR sicher noch etwas größere Detailgenauigkeit zu erreichen gewesen wäre. Jedenfalls freue ich mich, meine Sammlung von Baumscheibenbildern um ein Exemplar bereichert zu haben.

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Alte Eiche

Alte Eiche bei St. Gangolf

Wieder so ein schöner Tag. Heute hat M. sich zum ersten Mal seit einem Jahr dazu entschließen können, mich auf meinem Spaziergang zu begleiten. Dabei sind wir bis St. G. gekommen, entlang des schönen Kreuzweges und der alten hohlen Eiche, von der keiner so genau weiß, wie alt sie ist. Trotz ihres Alters scheint sie vor Kraft zu strotzen. Und der Besuch in St. G. war auch für mich ein seltenes Erlebnis. Weiß schon gar nicht mehr, wann ich zuletzt dort war.

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Nicht ganz goldener Oktober

Ein wunderbarer Goldener Oktobertag, an dem man nochmal Energie tanken konnte, bevor die Monate mit wenig Licht und viel Kälte kommen. Und es soll noch einige Tage so bleiben. Einfach klasse. Da musste ich einfach raus, um die Sonne zu genießen. Die Kühle macht mir dann eigentlich gar nichts. Was überrascht: Obwohl schon Mitte Oktober, hat sich eine wirklich herbstliche Landschaft noch nicht eingestellt. Insofern war der Oktober bisher noch nicht wirklich golden. Aber in diesem Licht kommen auch die erst wenigen Farbtupfer schön zur Geltung. Und auch die Baumfrüchte und die noch grünen Anteile der Blätter machen Freude zu dieser Zeit.

Goldener Oktober

Goldener Oktober

Goldener Oktober

Goldener Oktober

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Wintervorbereitungen im Garten

M. hat keine Ruhe gegeben, bis wir am Nachmittag die Gartenmöbel für den Winter vorbereitet hatten. Das heißt: Die Polster abziehen und verstauen, das Sofa einpacken und hochstellen, die frostempfindlichen Pflanzen in Hausnähe verfrachten, und natürlich immer wieder und immer noch Laub zusammen kehren. Fehlt noch, das Wasser im Becken abzulassen und den Springbrunnen herauszunehmen. Immerhin einige Pflanzen blühen noch sehr schön, an denen werden wir noch einige Freude haben. Auch das Wandelröschen vor dem Haus blüht wunderbar. Das ist wohl erst im November fällig. Und unsere Gartenbäume, Feigenbaum und Ginkgo und Walnussbaum, tragen ihre Blätter noch überwiegend. Natürlich wird auch das nicht mehr lange dauern. Die kleinen Gleditschien, die vor Wochen schon all ihre Blätter abgeworfen hatten, habe ich von einer dicken Moosschicht befreit, die sich auf der Oberfläche ihrer Erde gebildet hatte. Durch das nasse Wetter, und weil sie nichts mehr verdunsten können, hat sich das Wasser darin gestaut. Mit etwas frischer Erde aufgefüllt und jetzt unter Dach wird es sich hoffentlich bald wieder normalisiert haben. Und irgendwann kommen sie dann auch ganz ins Haus. Ich hoffe nur, dass ich in diesem Winter nicht vergesse, sie wöchentlich ein wenig zu gießen.

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Rekordverdächtig

Wieder 19 Feigen auf einmal geerntet. Wenn ich in den letzten Tagen nicht einige übersehen hätte, wären es noch mehr geworden. M. gefällt das nicht, da sie die Früchte langsam leid ist. Aber mich hat natürlich der Ehrgeiz gepackt. 129 sind es bis heute. Da besteht eine realistische Chance, dass der bisherige Rekord von 144 noch geknackt werden kann. Das hätte ich eigentlich nicht mehr für möglich gehalten. Wenn das Wochenende tatsächlich so schön werden wird, wie es angekündigt ist, dann steht aber diesem neuen Ernterekord nichts mehr im Wege. Schade nur, dass die letzten nicht ganz so schön aussahen, da sie durch die kalten Nächte und nassen Tage starken Schwankungen ausgesetzt waren. Für die restlichen könnten die Bedingungen aber besser ausfallen.

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Weihnachtliche Fotoarbeiten

Es ist die richtige Zeit, um neue Weihnachtsmotive aus dem letztjährigen Kontingent bei meinen microstock-Präsenzen einzustellen. Heute habe ich noch eine weitere Aufnahme aus der Serie der Rentierschlitten-Adventskerzen gefunden, die ich ergänzend zu der ersten Version anbieten möchte. Bin gespannt, ob es angenommen wird. Erfahrungsgemäß beginnt Mitte Oktober der Run auf Weihnachtsmotive. Obwohl die Moden sich auch ändern können, scheint es mir doch so zu sein, dass bestimmte Motive zeitlosen Zuspruch genießen, vor allem solche, in den das stimmungsvolle Licht der Weihnachtszeit im Mittelpunkt steht. In dieser Richtung, meist mit dem Weihnachtsbaum im Hintergrund, habe ich in den letzten Jahren zahlreiche immer wieder neue Ansätze gewagt. Und einige wirklich gute Ergebnisse sind dabei herausgekommen. Mit Stativ bei dürftigen Lichtverhältnissen, eigentlich nur von den diffusen Lichtquellen der Christbaum- und Dekorationsleuchten erhellt, können in guten Situationen die stimmungsvollsten und eindrücklichsten Fotografien entstehen. Solche, bei denen man sich unmittelbar in die Szene versetzt fühlt. Ich hoffe, in der neuen Weihnachtssaison gelingen mir weitere Bilder dieser Art.

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Neue Frostfeigen

Die heutige Feigenernte, bei regnerischem Wetter und tropfenden Zweigen, war zwar vom Umfang her die bisher größte, nämlich 20 Stück. Es waren aber echte Frostfeigen, teilweise durch die kalten Nächte und nassen Tage schon aufgerissen und im Übrigen von den Insekten oder Vögeln angenagt. Also keine wirkliche Augenweide. Aufgeschnitten sind sie aber trotzdem weitgehend ausgereift. Das Problem: Nach wochenlanger Begeisterung hat M. nun die Lust an den Feigen verloren. Und ich glaube, sie ist froh, dass der Segen langsam nachlässt. Einige wirklich dicke Exemplare sind aber noch zu erwarten. Ich denke, die wirklich letzte Frucht werden wir deshalb erst Anfang November ernten.

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