Archiv für Juni 2011

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Skurrile Gleditschienbäumchen

Die kleinen Gleditschien genießen förmlich die Sonne. Und sie haben skurrile, unregelmäßige Wuchsformen entwickelt. Die winzigen Stämmchen, kaum dicker als ein Streichholz, wachsen fast zickzackförmig in die Höhe. In Kombination mit den Dornen, die einige der Bäumchen schon tragen, wirkt das exotisch. Aber sie scheinen sich wohl zu fühlen. Und bei ungefähr der Hälfte bin ich mir auch sicher, dass sie den Winter überstehen werden und im kommenden Sommer einen weiteren kräftigen Wachstumsschub hinlegen werden.

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Radikale Umschwünge

Gut, die Wassertanks haben sich jetzt wieder etwas aufgefüllt. Die Pflanzen konnten eine hitzefreie Pause einlegen, und wir Menschen unseren Gedanken hinterher hängen. Das reicht dann aber auch wieder. Und ich freue mich schon mal auf einen sonnigen Juli, der die Lebensgeister hoch hält und meine Sonnenenergiebilanz weiter verbessert. Anders als V. immer wieder behauptet, entwickeln sich die Feigen doch, wachsen beständig in die Dicke. Und es kommen kontinuierlich neue dazu. Natürlich können die nur dann essbar reif werden, wenn der Hochsommer kräftig warm und sonnig ausfällt. Und das halte ich durchaus für möglich. Auch wenn wir uns immer wieder auf radikale Umschwünge gefasst machen müssen.

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Wachstumswetter

Noch einmal ein sehr guter Sonnentag. So ist die Bilanz für Juni doch noch einigermaßen gerettet. Auch wenn es nicht mit dem Vorjahr vergleichbar ist. Es scheint, Mai und Juni verhielten sich vergangenes und dieses Jahr genau umgekehrt. Die Abkühlung morgen wird alle Lebewesen wieder durchschnaufen lassen. Aber bitte, es soll doch mit dem Sommer weitergehen. Wir wollen kein Zurückfallen in den Herbst mehr. Den Bäumen bekommt dieses Wechselhafte gut. Genug Feuchtigkeit und genug Sonne eigentlich ideal. Und auch V. kann ganz zufrieden sein, mit seiner Honigernte, die doch wesentlich besser ausfällt als zuletzt. Und noch ist die Saison nicht zu Ende. Es dürfte noch einiges von Esskastanien und Brombeeren zu erwarten sein.

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Bienenhausbesuch

Am Vormittag habe ich es gerade noch rechtzeitig zum Bienenhaus geschafft. V. hatte seine Arbeit gerade abgeschlossen. Aber es ging mir ja um die frischen Waben. Und so konnten wir eine bei gutem Licht in Position bringen. V. hat einige Bienen dazu bewegen können, darauf herumzukrabbeln. Bei dem Gewusel war es natürlich recht schwierig zu fokussieren. Ich denke aber, dass doch noch einige gute Aufnahmen dabei sind. Vor allem die Bilder von V. selbst, wie er mit voller Montur eine Wabe in Händen hält, sind wider Erwarten sehr gut gelungen. Zumindest eine dieser Aufnahmen werde ich hoffentlich für microstock-Zwecke verwerten können. Immer wieder schön ist ein Rundgang zwischen den Bäumen des Bienenhausgrundstücks. Der Maulbeerbaum hat sich nach mehreren Frösten nun doch soweit erholt, dass er wieder voll begrünt ist und kräftige Blätter ausgebildet hat. Mit Früchten, schätze ich, wird es allerdings wieder einmal nichts. Und am Eingang war ich positiv vom Schnurbaum überrascht, der schon erstaunlich hoch gewachsen ist und einen kräftigen Stamm ausbildet. Leider nur ist der ziemlich krumm gewachsen. Vielleicht richtet sich das mit den Jahren ja noch von selber. Ein sehr schöner, wenn auch heißer und deshalb anstrengender Sommertag.

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Nuancen von Grün

Die Lektüre von Ausschnitten aus Werken von Christa Wolf, veröffentlicht unter dem Titel ,,Nuancen von Grün“, war genau das Richtige für diesen überwiegend schönen Sommertag. Man konnte heute den Garten genießen, und das Wachsen und Grünen der Pflanzen und Bäume bewundern. So wie die Autorin, wenn sie die Landschaften, die Grünnuancen von Feldern, Wiesen und Wäldern aus einer sehr eindrücklichen emotionalen Perspektive beschreibt. Dieser bebilderte Band hat mir Lust gemacht, die Bücher der Autorin im Original kennen zu lernen, die mir bisher noch nicht begegnet sind. Es ist eine Art von Natur- und Selbstbeobachtung, die der meinen sehr nahe kommt. Und Naturbeobachtung passt eben wunderbar in die Sommermonate, wenn die Vegetation auf ihrer Hochphase angekommen ist.

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Fruchtkapriolen

So, jetzt kommt er wieder zurück. Wir haben den Sommer so sehr vermisst, nach diesem novemberartigen Witterungseinbruch. Am meisten erschreckt mich, dass die kleinen Bäumchen schon gelbliche Blätter tragen. So als ob sie das Jahr schon hinter sich hätten und sich auf den Winter vorbereiten wollten. So extrem hatte ich das zuvor noch nicht erlebt. Und die Feigen? Nachdem der Baum schon vor 6 Wochen ein Dutzend richtig dicke Früchte ausgebildet hat, stagniert das Fruchtwachstum dieser ersten Früchte weitgehend. Kleinere kommen allmählich nach. Fraglich ist nur, ob sie es bis zum Herbst schaffen, groß und reif genug zu werden. Wohl nur, wenn der Sommer seinen Namen verdienen wird.

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Fronleichnam und die frühen Sommerfrüchte

In der Abendsonne leuchten die neuen Früchte der Bäume und Sträucher wunderbar. Ich konnte das heute an den Ebereschen und den Roten Heckenkirschen beobachten. Der Regen hat das Fruchten begünstigt und die Früchte prall werden lassen. Die Heckenkirschenfrüchte sind jetzt schon so transparent wie sonst erst im späteren Verlauf des Sommers. Die Ebereschen zeigen, je nach Art, ein knalliges Orange oder ein helles Rot. Bei der Fronleichnamprozession heute hat das Wetter gut gehalten. Erst auf dem Rückweg kamen die ersten Regentropfen. Wie Herr M. sagte, da hat es der liebe Gott gut gemeint mit der Kirchengemeinde. Für M. kommt an solchen Feiertagen die Erinnerung an ihre eigene Kindheit auf, als Traditionen dieser Art noch sehr viel ernster genommen und mit viel Engagement mit Leben gefüllt wurden.

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Abendsonne

Schön, dass die Bäume am Abend doch noch ein paar Sonnenstrahlen abbekommen haben. Und auch wir konnten wieder nach langem Dauerregen aufatmen. Ich hoffe, das hält ein wenig an, und der Sommer kehrt bald wieder zurück. Wie M. am Morgen meinte, hat sie eigentlich noch nie einen trüben Fronleichnamstag erlebt. Es war meist sonnig, mit einem Gewitter am Nachmittag. Na ja, zumindest letzteres ist natürlich auch in diesem Jahr erwartbar. Ich freue mich morgen auf einen ruhigen Tag, und natürlich auf meine Baumbücher.

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Rezensionen über Baumliteratur als Arbeitsbeispiele

Dem ,,Novembergleich“ war heute leider nicht viel hinzuzufügen. Nur am Abend kommt kurzzeitig die Hoffnung auf, es könnte sich normalisieren. Wie immer, wenn das Außen seine Reize zurückzieht, kann man sich in solchen Phasen umso besser in Arbeitsprojekte stürzen. Obwohl es größtenteils um anderes geht, konnte ich heute doch auch meine Baumbeschäftigungen mit einbeziehen. Als eine von 5 News meiner neue gestalteten Unternehmensseite. Und da die Rezensionen über Baumliteratur bei mir ja nicht selten sind, werden sich in diesem Feld auch künftig immer wieder neue Inhalte einstellen lassen.

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Novembergleich

Sollte das der Sommer schon gewesen sein. Heute habe ich mich eher an November erinnert gefühlt. Ganz schön krass, was wir in Sachen Wetterumschwüngen in diesem Jahr so erleben. Der trüben Voraussage des Bauernkalenders, dass das jetzt 6 Wochen lang so anhalten soll, will ich unterdessen lieber nicht trauen. Meine Gleditschien haben schon nasse Füße bekommen, weil die Kunststoffwanne, in denen die kleinen Pflanztöpfe stehen, trotz ihrer Bodenriffelung ständig überschwemmt sind. Jetzt sind sie unter dem Dach und können wieder etwas austrocknen. Was soll ich sagen. Es kann nur noch besser werden.

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Exotische Baumentdeckungen

Meine neuen Baumbücher wecken zurzeit wieder die Freude an der Vielfalt der Erscheinungsformen und Geschichten rund um die Bäume in allen Teilen der Welt. Auch diese exotischen afrikanischen Bäume mit Namen, die ich zum Teil noch nie gehört habe, sind faszinierend, kommen aus einer Welt, die so völlig fremd wirkt und uns nur durch Medienberichte, und darin wahrscheinlich in einer verzerrten Form, bekannt sind. Wenn aber Baum-Fanatische wie dieser Autor sich über Jahre hinweg immer wieder in die Welt aufmachen, um mit sehr viel Aufwand und Anstrengung besonders beeindruckende Baum-Individuen aufzuspüren und zu beschreiben, erhält das unbekannte Land plötzlich eine merkwürdige Nähe, erscheint es nicht mehr so fremd, ergeben sich automatisch Vergleiche zu Baumindividuen in der eigenen Lebenswelt. Ich finde solchen Mut und solche Ausdauer sehr beachtlich und bewundernswert, denn es ist wie beim künstlerischen Arbeiten. Irgendwann, in der richtigen Situation erreicht man die Menschen eben doch. Dass der Weg dahin mühsam und steinig sein kann, darf nicht interessieren. Am Ende stehen Kommunikationen, die anders niemals zustande gekommen wären.

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Eine ganz besondere Schönheit

Die Zwischenzeit hat offenbar immer noch kein Ende. Und die Wechselhaftigkeit des Wetters spiegelt sich im unsteten Verhalten der Menschen. Es ist schön, wie M. das heute auf den Punkt gebracht hat. Eine scheinbar nebensächliche Bemerkung, die aber dennoch eine wichtige Einsicht darstellt, in die starke Abhängigkeit der Menschen von äußeren Einflüssen in der Natur. M. meinte, bei jedem Aufstrahlen der Sonne, das kam heute im Wechsel immer wieder nach längeren Regen- oder Trübphasen vor, bei jedem dieser Lichtdurchbrüche schöpft man immer wieder neue Hoffnung. Es ist, als ob einem das Herz aufgeht mit dem Durchkommen der Sonne. Ich finde, in solchen Augenblicken ist man der Natur sehr nahe, fühlt sich wirklich als Teil derselben, kann ausnahmsweise das Ganze des Lebendigen wahrnehmen. Deshalb ist es mir auch so wichtig, bei Spaziergängen, bei jedem Bewegen im Freien das Beobachten möglichst aufmerksam zu gestalten. Im Kleinen, jedem Detail an Bäumen, Sträuchern und Blumen kann man kleine Wunder entdecken, die eine ganz besondere Schönheit in sich tragen.

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Wunschbaum und Soziale Medien

Trotz vieler Wolken ein fast sommerlicher Tag. Ich hoffe, der Eintrag im Bauernkalender wird sich nicht als richtig herausstellen, dass wir nämlich einen recht wechselhaften Sommer vor uns haben. Ich will mal aus strategischen Gründen nicht daran glauben und das Gegenteil denken. Dass wunschbaum.de immer noch viele interessierte Besucher hat, freut mich sehr. Heute gab es eine Anfrage zu meinem Einleitungstext zum Thema ,,Wunschbäume“. Es geht da wohl um eine Wunschbaum-Aktion. Schön, wenn die Gedanken eine solche Resonanz finden. Und dass auch die spezielleren Inhalte, z. B. zu den Baumimplikationen der Feiertage, gelesen werden und Gefallen finden, ersehe ich inzwischen auch an den Facebook-Reaktionen. Schön, dass uns diese interaktiven Neuerungen im Zuge der neuen Sozialen Medien jetzt zur Verfügung stehen.

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Lichtdurchflutet

Viele leiden unter dieser Wechselhaftigkeit des Wetters. Wohl weil es den Körper belastet. Im günstigsten Fall kann es aber auch etwas Erholsames haben. Mein Eindruck ist, dass solche Wetter-Wirr-Tage auch eine besondere Form von Gelassenheit erzeugen. Und die kann in Kommunikationen wohltuend sein. Nur zu lange sollte das nicht andauern. Sonst verliert man noch den Glauben an die Jahreszeiten. Für unsere Breiten wäre das ein Kulturschock. Immerhin, heute ist bei fotolia jemand über mein Frühlingsblätter-Bild gestolpert. Die sommerlichen Hainbuchenblätter, wenn ich mich richtig erinnere, vor einem Jahr ungefähr um diese Zeit entstanden, strahlen in ihrem saftigen Hellgrün etwas ungeheuer Frisches und Lichtdurchflutetes aus. Ich hoffe sehr, einige neue Aufnahmen dieser Art während des Hochsommers umsetzen zu können.

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Blattfärbung und Bodenbeschaffenheit

Die Menschen scheinen sich von den Pfingstferien noch nicht ,,erholt“ zu haben. Ich kann ich seit Jahren beobachten, dass zwei Wochen und zwei Wochen nach Pfingsten viele ihre Gedanken und Pläne neu ordnen müssen und in dieser Zeit kaum ansprechbar sind. Jedenfalls scheinen dann die Projekte zu stagnieren. Der Vorteil: in solchen Zeiten kann man eigenen lange aufgeschobenen Vorhaben nachgehen. Das hat auch was. Wenn man die kleinen Gleditschien betrachtet, dann könnte man meinen, der Herbst stünde vor der Tür. Die haben sich nämlich in ein gelbliches Grün verwandelt. Jedenfalls alle bis auf einen. Mit ist der Gedanke gekommen, dass diese unterschiedliche Laubfärbung eventuell mit der Bodenbeschaffenheit zusammenhängt. Kann schon sein, etwas Ähnliches hat der Weihnachtsbaumverkäufer behauptet, auf die Frage hin, warum die einen satt dunkelgrüne und die anderen frisch hellgrüne Nadeln tragen. Allerdings weiß ich nicht, ob das auch ein Qualitätsmerkmal darstellt. Ob also neben der ästhetischen Differenz auch das Maß ihrer Gesundheit darin ablesbar ist. Ich hoffe doch, dass sie trotz gelblicher Blätter weiter gedeihen.

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Sonnen-Halbzeitbilanz

Die Sonne kommt wieder. Und mit ihr die Chance, dass die Sonnen-Halbzeitbilanz des Juni doch noch ganz ordentlich ausfällt. Dann können die Bienen auch wieder fleißig sein und sich auf die Brombeerblüten stürzen. Und die Esskastanien werden ebenfalls nicht mehr lange auf sich warten lassen. Damit ist der Höhepunkt des Bienen- und Honigjahres schon erreicht. Und die Töpfe wieder ganz gut gefüllt. Ich wünsche mir dafür noch einen guten Witterungsverlauf. Und dass die Bienenvölker stark und vital bleiben.

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Moderne Holzarchitektur

Der Band über internationale moderne Holzarchitektur war wirklich spannend: Wood, Holz, Bois. Ich hätte nicht gedacht, dass man aus Holz derart repräsentative, ästhetisch ansprechende und ökologisch zukunftsweisende Gebäude errichten kann. Wenn ich die Diskussion um Nachhaltigkeit, Energiesparen und gesunde Lebensweise verfolge, stelle ich große Entwicklungsschritte fest. Bei der Architektur scheint das dagegen noch nicht wirklich angekommen zu sein. Häuser in Blockbauweise sind das äußerste, was man – selten – hierzulande zu Gesicht bekommt. Das andere sind Projekte von experimentierfreudigen Architekten. Wenn in einem solchen Band aber gleich 40 tolle Objekte beschrieben sind, aus aller Welt, dann zeigt das doch immerhin das Potenzial, die Möglichkeit einer ausgebreiteten Realisierung für Wohnhäuser im eigenen sonst doch so energiefortschrittlichen Land eingeschlossen. Ich denke, ich werde das weiterverfolgen. Mit dem jetzt von der Bundesregierung beschlossenen Ausstieg aus der Atomenergie sehe ich gewisse Chancen, einen guten Nährboden für eine – vielleicht sogar – Vorreiterrolle Deutschlands auf diesem Gebiet.

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Pfingsten und die ausgeleuchtete Klarheit

Es ist schön, wenn die Atmosphäre an den Feiertagen ihrer jeweiligen Bedeutung entspricht. An diesem Pfingstsonntag hatte ich den Eindruck, dass die Stimmung des Tages genau zur belebenden Rolle des Heiligen Geistes passte. M. hat dann am Nachmittag auch darauf Bezug genommen, meinte, dass das bei mir mehr Wirkung hinterließe. Aber das war natürlich nicht ganz ernst gemeint, ist er doch für alle gleichermaßen da. Ich meine, dass sich an solchen Muster-Feiertagen das Verwobensein von natürlicher Schöpfung, was wir Umwelt oder Natur nennen, und eben dieser göttlichen Quelle besonders deutlich offenbart. Im Licht der strahlenden Sonne, in der ausgeleuchteten Klarheit der Bäume, überhaupt aller Lebewesen und auch Objekte um uns herum kann dieser Geist spürbar sein. Ich verstehe das wie eine Vergegenwärtigung eines alltäglichen Aufgehobenseins. An einem Feiertag ist es vielleicht einfacher, sich das klarzumachen. Aber Achtsamkeit und Aufmerksamkeit auf die Zeichen im Inneren und aus der Kommunikation heraus, das ist an allen Tagen wichtig. So kann es uns gelingen, den je eigenen Lebensplan zum Thema zu machen.

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Phasenweise Kälte

Die Nachmittagssonne hat mich für die phasenweise Kälte des Tages entschädigt. Bei den Gleditschien, da muss ich meine gestrige Beobachtung korrigieren, zeigen doch neue Asttriebe. Das war mir zuvor nicht aufgefallen, vielleicht weil sich Wachstum abrupt verlangsamt hatte. Jedenfalls denke ich, dass der Sommer zurückkommen kann. Jetzt, wo er offiziell ja erst beginnen soll.

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Gestörter Biorhythmus

Eine seltsame Wendung hat dieser Frühsommer genommen. Wo wir uns schon ganz auf Hochsommerliches Feeling eingestellt hatten. Und jetzt das. Ich glaube, die Bäume mögen das auch nicht besonders. Die Gleditschien jedenfalls, vor Wochen noch wuchsfreudig wie nie, wirken schon fast, als ob sie ihre Blätter wieder abwerfen wollten. Ihr saftiges Grün hat sich in eine herbstliches blassgelb verwandelt. Ich hoffe, das dreht sich wieder. Für uns Menschen sind solche Biorhythmusstörungen nicht das förderlichste. Und zum Feiertag passt es erst Recht nicht. An regnerisch unwirtliches Wetter über Pfingsten kann ich mich kaum erinnern.

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